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TU Berlin: Goldschmiedekunst, Kunsthandel und Baudenkmäler

29.10.2014 - (idw) Technische Universität Berlin

Kunstwissenschaftliche Forschungen an der TU Berlin / Beginn der Ringvorlesung am 12. November 2014 Das Fachgebiet Kunstgeschichte der TU Berlin lädt im Wintersemester 2014/15 alle Interessierten zu einer öffentlichen Ringvorlesung zu Kunstwissenschaftlichen Forschungen an der TU Berlin ein. Die Teilnahme an den einzelnen Terminen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Der Vorstellung institutseigener kunstwissenschaftlicher Forschungsschwerpunkte und -projekte widmet sich die Ringvorlesung des Instituts für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Fachgebiet Kunstgeschichte im Wintersemester 2014/15. Die Vorträge, die den Bogen vom 16. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart spannen, rücken sowohl die Materialität und handwerklich-technische Verfasstheit von Artefakten als auch die Vermittlung und Bewahrung unseres Kulturerbes ins Blickfeld. Konkret gilt die Aufmerksamkeit dem Verhältnis von Goldschmiedewerken zur Natur, der künstlerischen Verwendung und semantischen Aufladung von Alabaster, dem Handel mit Rembrandts Werken im München der NS-Zeit, den kaum erfassten Restaurierungsarbeiten an Stadt- und Klosterkirchen in der Provinz Brandenburg und in Berlin im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert sowie akut vom Abriss bedrohten Botschaftsbauten der Nachkriegszeit.

Die Ringvorlesung findet einmal im Monat statt:

Zeit: mittwochs, 12. November 2014 bis 11. Februar 2015, 1820 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Architekturgebäude, Raum A 053

Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die Veranstaltungsreihe hin.

Programm:

12. November 2014
Imitatio/Artificium. Goldschmiedekunst und Naturforschung im 16. Jahrhundert
Dr. Henrike Haug

10. Dezember 2014
Kunsthandel im Nationalsozialismus Böhler und Rembrandt
Dr. Dorothee Wimmer

7. Januar 2015
Wie Materialbedeutung entsteht das Beispiel Alabaster
Prof. Dr. Aleksandra Lipinska

28. Januar 2015
Weg damit. Bauen Staaten nur für 50 Jahre?
Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert

11. Februar 2015
an dem Grundsatz festhalten, dass bei Restauration alter Baudenkmäler möglichst konservatorisch zu verfahren sei Preußische Denkmalpflege in der Provinz Brandenburg/Berlin 18601918
Dr. Andreas Meinecke mit einer Einleitung von Prof. Dr. Adrian von Buttlar und der Vorstellung der Projekt-Datenbank durch Josephine Taraschkewitz

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Kerstin Wittmann-Englert, TU Berlin, Fachgebiet Kunstgeschichte, Tel.: 030/314-21297, E-Mail: kerstin.wittmann-englert@tu-berlin.de
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