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Digitales Wissen wird besser vernetzt

03.11.2014 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Der neu gegründete Rat für Informationsinfrastrukturen hat heute seine Arbeit aufgenommen. Die 24 ehrenamtlichen Ratsmitglieder Vertreter von Wissenschaft und Gesellschaft sowie Bund und Ländern kamen heute in Göttingen zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Der Rat hat die Aufgabe, disziplin- und institutionsübergreifende Empfehlungen für die weitere Entwicklung und den Ausbau der digitalen Infrastrukturen von Bildung und Wissenschaft zu erarbeiten. Dazu gehören etwa Fragen der digitalen Langzeitarchivierung, der Zugänge zu Datenbanken oder der Digitalisierung von Wissensbeständen. Pressemitteilung
Nr. 262/2014

Digitales Wissen wird besser vernetzt
Rat für Informationsinfrastrukturen gegründet Geschäftsstelle in Göttingen angesiedelt

Der neu gegründete Rat für Informationsinfrastrukturen hat heute seine Arbeit aufgenommen. Die 24 ehrenamtlichen Ratsmitglieder Vertreter von Wissenschaft und Gesellschaft sowie Bund und Ländern kamen heute in Göttingen zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Der Rat hat die Aufgabe, disziplin- und institutionsübergreifende Empfehlungen für die weitere Entwicklung und den Ausbau der digitalen Infrastrukturen von Bildung und Wissenschaft zu erarbeiten. Dazu gehören etwa Fragen der digitalen Langzeitarchivierung, der Zugänge zu Datenbanken oder der Digitalisierung von Wissensbeständen. Informationsinfrastrukturen sind Einrichtungen wie Bibliotheken, Archive und Forschungsdatensammlungen, die sich systematisch damit befassen, große Datenmengen und Informationen zusammenzutragen und weltweit verfügbar zu machen.

Bildung und Forschung sind zentrale Einsatzfelder für die digitalen Informationsmöglichkeiten, aber auch maßgebliche Treiber digitaler Innovationen in Deutschland. Daher ist es von großer Bedeutung, die Rahmenbedingungen für einen ungehinderten Informationsfluss zu verbessern, sagte Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, anlässlich der konstituierenden Sitzung. Die Kosten für das auf vier Jahre angelegte Projekt betragen jährlich rund 500.000 Euro. Bund und Länder übernehmen diese je zur Hälfte. Der Anteil des Landes Niedersachsen beträgt 24.000 Euro pro Jahr.

Die Geschäftsstelle des Rates ist an der Universität Göttingen angesiedelt und übernimmt die verwaltungstechnische Betreuung. Informationsinfrastrukturen sind integraler und essentieller Bestandteil der Gesamtstrategie für die Universität Göttingen sowie den Göttingen Campus, sagte Prof. Dr. Norbert Lossau, Vizepräsident für Infrastrukturen an der Universität Göttingen. Aufgrund der vielfältigen und teilweise langjährigen Aktivitäten ist der Standort national und international anerkannt. Diese Anerkennung äußerte sich auch in der Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, die Geschäftsstelle in Göttingen anzusiedeln. Wir freuen uns auf die nun beginnende Tätigkeit des Rats und sind zuversichtlich, ein inspirierendes Umfeld und komfortable Arbeitsbedingungen am Standort bieten zu können.

Zum Vorsitzenden des neu gegründeten Rats wurde Prof. Dr. med. Otto Rienhoff von der Universität Göttingen und als Stellvertreterin Sabine Brünger-Weilandt vom FIZ Karlsruhe Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur gewählt. Der Rat wird sich mit den strategischen Zukunftsfragen im Bereich der Informationsinfrastrukturen beschäftigen sowie Wissenschaft und Politik beraten. Zu den künftigen Herausforderungen gehört beispielsweise die Langzeitarchivierung von Informationen oder die Qualitätssicherung von Forschungsdaten. Das Gremium hat die Aufgabe, diese vielfältigen Aktivitäten aufeinander abzustimmen, zu bündeln und stärker zu vernetzen.


Kontaktadresse:
Prof. Dr. Norbert Lossau
Vizepräsident der Georg-August-Universität Göttingen
Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-12183
E-Mail: norbert.lossau@zvw.uni-goettingen.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/de/420336.html
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