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Hertie School, LSE und Stiftung Mercator setzen Forschungsprojekt zu Europas Außenbeziehungen auf

06.11.2014 - (idw) Hertie School of Governance

Fünf Dahrendorf Postdoctoral Fellowships ausgeschrieben Berlin, Essen, London, 6. November 2014 Die Hertie School of Governance in Berlin und das Institut LSE Ideas an der London School of Economics and Political Science (LSE) setzen das gemeinsame Dahrendorf-Projekt fort. Die Stiftung Mercator fördert einen neuen Zyklus mit dem Titel Changing the European Debate: Europe and the World mit 2,5 Millionen Euro. Das mehrjährige Forschungsprojekt untersucht diesmal die Beziehungen der EU zu den Nachbarregionen Russland und Ukraine, zur Türkei und Nordafrika sowie zu den beiden größten Wirtschaftsnationen der Welt, China und den USA.

An beiden Institutionen nehmen fünf Forschungsgruppen unter koordinatorischer Leitung von Helmut K. Anheier, Präsident der Hertie School, und Odd Arne Westad, Direktor des Instituts LSE IDEAS, ihre Arbeit auf. Jede Gruppe wird sich dabei auf eine Region konzentrieren.

Fünf Stipendien für Postdoktoranden sind Teil des Projekts und an die Gruppen angebunden. Eine internationale Ausschreibung der auf zwei Jahre angelegten Stellen erfolgt noch in diesem Monat. Im Januar 2015 beginnen dann zwei Nachwuchswissenschaftler in Berlin und drei in London mit der Arbeit an ihren Projekten.
Mit dem Dahrendorf-Projekt möchten die Organisatoren eine neue Form wissenschaftlicher Beiträge etablieren. Sie reagieren damit auf die zunehmende Notwendigkeit, wissenschaftlich untersuchte Themen für die politische Praxis aufzubereiten. Ergebnisse des Projekts sollen durch die direkte Beteiligung von Vertretern aus Politik und Wirtschaft in den politischen Diskurs in Berlin, Brüssel und London eingehen.

Drei der internationalen und interdisziplinären Forschergruppen sind an der Hertie School angesiedelt, hier wird man sich auf die Außenbeziehungen Europas zur Türkei, Nordafrika und China konzentrieren. Die LSE in London koordiniert zwei der Gruppen diese beschäftigen sich mit den europäischen Beziehungen zu Russland und der Ukraine sowie zu den USA. Die Ergebnisse der fünf Gruppen bilden die Grundlage für die Diskussionen bei zahlreichen Veranstaltungen im Vorlauf zum nächsten Dahrendorf-Symposium, das Mitte 2016 in Berlin stattfinden wird.

Das Dahrendorf-Projekt ist eine Initiative der Hertie School of Governance, der London School of Economics and Political Science und der Stiftung Mercator. Ziel ist es im Geiste Lord Ralf Dahrendorfs etablierte Denk und Argumentationsweisen zur Zukunft Europas zu hinterfragen und der europäischen Debatte neue Impulse zu geben. Die Kooperation existiert seit 2010; die ersten zwei Projektzyklen konzentrierten sich auf die institutionelle und politische Zukunft der EU sowie auf die Folgen des Klimawandels und die europäische Klimapolitik. Der dritte Projektzyklus legt seinen Fokus nun auf Europas Außenbeziehungen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.hertie-school.org/dahrendorfsymposium

Rückfragen zum Projekt beantworten in Berlin Dahrendorf-Managerin Gesa-Stefanie Brincker an der Hertie School of Governance (brincker[at]hertie-school.org; 030-259219139) sowie in London Projektmanagerin Corina Mavrodin bei LSE Ideas (c.mavrodin[at]lse.ac.uk).

Die Hertie School of Governance ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Sitz in Berlin. Ihr Ziel ist es, herausragend qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben im öffentlichen Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft vorzubereiten. Mit interdisziplinärer Forschung will die Hertie School zudem die Diskussion über moderne Staatlichkeit voranbringen und den Austausch zwischen den Sektoren anregen. Die Hochschule wurde Ende 2003 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gegründet und wird seither maßgeblich von ihr getragen. Weitere Informationen:http://www.hertie-school.org/de/media-events/hertie-school-press-room/pressemitt...

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