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Online-Ratgeber zu Folgen von Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Traumata für Patienten und Angehörige

07.11.2014 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben einen Ratgeber zu erworbenen Hirnschädigungen verfasst. Patienten und Angehörige finden darin allgemein verständliche Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Ursachen und Folgen von Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Traumata. Das Team vom NeuroPsychologischen Therapie Centrum der RUB stellt den Ratgeber kostenlos im Internet unter www.rub.de/np-ratgeber zur Verfügung. Ratgeber kontinuierlich weiterentwickeln

Was ist eine Apraxie? Kann man nach einem Schlaganfall noch Auto fahren? Wie therapiert man Aufmerksamkeitsstörungen? Basierend auf Fragen, mit denen Betroffene und Angehörige häufig im Alltag konfrontiert sind, haben die RUB-Forscher die Inhalte für den Ratgeber zusammengestellt. Er enthält auch ein Wörterbuch mit Erklärungen für viele Fachbegriffe. Außerdem arbeiten die Psychologen zurzeit an Podcasts, die verschiedene Themen noch einmal in einer anderen Form aufbereiten. Es ist uns ein Anliegen, Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen dabei zu unterstützen, über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten gut informiert zu sein, sagt Prof. Dr. Boris Suchan, Leiter des Therapiezentrums.

Gemeinschaftswerk von Professor, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden

Prof. Boris Suchan und Dr. Patrizia Thoma verfassten den Online-Ratgeber gemeinsam mit Studierenden und weiteren wissenschaftlichen Mitarbeitern. Es ist faszinierend zu sehen, wie engagiert die Studierenden an diesem Projekt mitarbeiten, erzählt Suchan. Allerdings ist die Webseite noch lange nicht fertig. Sie wird ständig aktualisiert, erweitert und so angepasst, dass die Inhalte allgemein verständlich sind. Da es ein Projekt für Betroffene und Angehörige ist, möchten wir natürlich auch deren Meinungen und Ideen in den Ratgeber integrieren. Das ist ein Grund, warum wir das Projekt jetzt schon bekannt machen wollen, so der RUB-Forscher weiter. Den Ratgeber hat sein Team in Zusammenarbeit mit der Helios Klinik Holthausen evaluiert.

Über das NeuroPsychologische Therapie Centrum

Das NeuroPsychologische Therapie Centrum (NTC) ist eine neue Einrichtung an der Ruhr-Universität Bochum. Zurzeit besteht es aus einer Forschungs- und Lehrambulanz, in der Wissenschaftler neue Therapien für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen entwickeln. Geplant ist aber auch eine Weiterbildungsambulanz, in der Patienten mit erworbenen Hirnschädigungen von Psychologischen Psychotherapeuten behandelt werden, die speziell dafür ausgebildet sind, neuropsychologische Probleme zu therapieren. Die Forschungs-, Lehr- und Weiterbildungsambulanz befindet sich noch im Aufbau. Eine offizielle Eröffnung folgt.

Angeklickt

Neuropsycholgisches Therapie Centrum
http://www.rub.de/np-ambulanz

Weitere Informationen

Prof. Dr. Boris Suchan, Leiter des NeuroPsychologischen Therapie Centrums, Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27575, E-Mail: boris.suchan@rub.de
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