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KIT auf Platz drei beim Gründungsradar

10.11.2014 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Im heute veröffentlichten Gründungsradar 2013 bestätigt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine vorbildliche Gründungsförderung. In der Gruppe der 40 großen deutschen Hochschulen belegt das KIT Platz drei und verbessert sich damit um sechs Plätze gegenüber dem Vorjahr. Die Auswertung beruht auf den Daten des Jahres 2013. Hier kann das KIT unter anderem auf 25 Gründungen verweisen. Insgesamt hatte der Stifterverband für die Bewertung 33 Indikatoren aus den vier Themenbereichen Verankerung, Sensibilisierung, Unterstützung und Gründungsaktivitäten bewertet. Das KIT erreichte dabei 10,9 von zwölf maximal erreichbaren Punkten. Wie allen Hochschulen, die zu den besten 25 Prozent ihrer Gruppe gehören, bescheinigt der Gründungsradar dem KIT Vorbildcharakter.

Ich freue mich, dass das KIT beim Gründungsradar nun zu den drei besten großen Hochschulen in Deutschland gehört. Das Fördern von Gründerinnen und Gründern ist ein wesentliches Element der Innovationskultur am KIT. Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt, dass die engagierte Arbeit in unserem Projekt Gründerschmiede Früchte trägt, sagt KIT-Präsident Professor Holger Hanselka. Im vergangenen Jahr hatte sich das KIT im bundesweiten Wettbewerb EXIST-Gründungskultur durchgesetzt und erhielt damit die Möglichkeit, seine Aktivitäten in der Gründerunterstützung auszubauen.

Gründungen haben in Karlsruhe eine starke Tradition, gleichzeitig wollen wir mit neuen Formaten noch besser beraten, noch mehr für dieses Thema sensibilisieren und es weiter in den Arbeitsalltag am KIT einbringen, so Dr. Jens Fahrenberg, Leiter des Innovationsmanagements am KIT und einer der beiden Projektkoordinatoren der Gründerschmiede. So sind 2014 unter anderem der neue Internetauftritt http://www.kit-gruenderschmiede.de und der KIT-Gründerguide entstanden. Auch drei erfolgreiche Finanzierungsrunden für Gründungen, an denen das KIT beteiligt ist, bestätigen die eingeschlagene KIT Strategie. Die Angebote gelten dabei für Start-ups von Studierenden des KIT ebenso wie für Gründungen aus dem wissenschaftlichen High-Tech-Umfeld. Wir haben neue Formate für die Entrepreneurship-Lehre entwickelt und bieten ein Accelerator-Programm zur Begleitung bereits gegründeter Unternehmen an. Außerdem betreiben wir ein aktives Community Management, um die Vernetzung und den Austausch zwischen erfahrenen und jungen Gründern, Investoren und Dienstleistern zu stärken., erläutert Professor Orestis Terzidis, ebenfalls Projektkoordinator der Gründerschmiede.

Der KIT-Gründerguide zum Herunterladen: http://kit-gs.de/gruenderguide

Gründungsradar 2013
Zum zweiten Mal hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gesichtet, wie die deutschen Hochschulen die Gründung von Unternehmen unterstützen und welche Hochschulen das am besten tun. Das Ranking stellt die Gründungsförderung in der deutschen Hochschullandschaft dar, zeigt gelungene Beispiele und entwickelt auf dieser Grundlage auch Empfehlungen an die Politik. Insgesamt haben 254 Hochschulen am Gründungsradar 2013 teilgenommen. In der Gruppe der großen Hochschulen belegt das KIT den dritten Platz nach der TU München und der Hochschule München.

Weiterer Kontakt:
Margarete Lehné, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-48121, Fax: +49 721 608-43658, E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter mehr als 6 000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung Lehre Innovation.


Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu Weitere Informationen:http://kit-gs.de/gruenderguidehttp://www.kit-gruenderschmiede.de Anhang
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