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Universität Leipzig punktet bei Gründungsradar

10.11.2014 - (idw) Universität Leipzig

Zum zweiten Mal hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft heute (10.11.2014) seinen Gründungsradar veröffentlicht. Die Universität Leipzig darf sich demnach zu Deutschlands gründungsstärksten Hochschulen zählen: Sie belegt Platz zwei bei der Anzahl der "Gründungen mit Wissenstransfer". Das sind insbesondere solche Unternehmensgründungen, die auf die Etablierung innovativer Dienstleistungen im Markt abzielen. Der Gründungsradar zeigt, wie gut Hochschulen Studierende und Wissenschaftler bei ihren Gründungsaktivitäten unterstützen. Im Gesamtranking der "großen Hochschulen" (mit mehr als 15.000 Studierenden) belegt die Universität Leipzig mit einer im Vergleich zum Vorjahr leicht verbesserten Punktzahl den 13. Platz. In der Kategorie der "Gründungen mit Wissenstransfer aus der Hochschule in die Gründung" verbuchte die Universität Leipzig im vergangenen Jahr 31 Ausgründungen - das ist bundesweit der zweitbeste Wert.

"Große Hochschulen geben pro Jahr im Durchschnitt etwas mehr als eine Million Euro für die Gründungsförderung aus. Die Universität Leipzig kann sich dagegen angesichts der ohnehin angespannten Haushaltslage nur mit knapp einer halben Million Euro engagieren. Der neuerliche Erfolg im Gründungsradar beweist, wie effizient diese Mittel eingesetzt werden", sagt Prof. Dr. Thomas Lenk, Prorektor für Entwicklung und Transfer. "Unsere Ergebnisse können sich sehen lassen, zumal sie auch die bedeutenden regionalökonomischen Potenziale der Geistes- und Sozialwissenschaften belegen. Das Gründer-Engagement unserer Studierenden sowie unserer wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter macht sich bezahlt - für uns, für den Freistaat Sachsen, aber vor allem auch für die Wirtschaft in der Region." Insbesondere das regionale Gründernetzwerk, die Selbstmanagementinitiative Leipzig (SMILE), sei ein Erfolgsmodell. "Noch steht leider nicht fest, ob wir dafür auch über 2014 hinaus eine hinreichende Förderung aus Landes- und EU-Mitteln bekommen werden. Wir hoffen auf die Unterstützung der neuen Landesregierung."

SMILE ist ein Kooperationsprojekt der Universität Leipzig, der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, der HHL Leipzig Graduate School of Management, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der AKAD Hochschule Leipzig. Die Initiative wird bislang durch den Europäischen Sozialfonds (ESF), das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) und das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) gefördert. In den vergangenen Semestern zählte SMILE jeweils knapp 1.000 Teilnehmer bei Beratungen und Veranstaltungen. 42 Firmengründungen sind 2013 daraus hervorgegangen, insgesamt waren es seit 2006 bereits 313 Gründungen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Thomas Lenk
Prorektor für Entwicklung und Transfer
Telefon: +49 341 97-30040
E-Mail: prorektor.entwicklung@uni-leipzig.de
Web: http://www.zv.uni-leipzig.de/?id=1427


Prof. Dr. Utz Dornberger
Institut für Afrikanistik
Telefon: +49 341 97-37039
E-Mail: dornberger@uni-leipzig.de
Web: http://www.sept.uni-leipzig.de Weitere Informationen:http://www.stifterverband.com/gruendungsradar/2013/ Gründungsradarhttps://www.smile.uni-leipzig.de/home/ Selbstmanagementinitiative Leipzig (SMILE)
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