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Alle unter einem Dach

10.11.2014 - (idw) Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock

Zur Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für eine konkurrenzfähige Katalyseforschung in Rostock haben der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern in den letzten 12 Jahren insgesamt ca. 37 Millionen Euro an Bauvolumen investiert. Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, übergab den dritten und letzten Bauabschnitt des Leibniz-Instituts für Katalyse (LIKAT Rostock) feierlich an die Mitarbeiter. Das schon 1952 als Institut für Katalyseforschung gegründete LIKAT Rostock ist heute das größte europäische Forschungsinstitut im Bereich der Erforschung und Entwicklung von Katalysatoren sowie von katalytischen Verfahren und Technologien. Hauptziel der wissenschaftlichen Arbeiten am Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock ist die Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Katalyse und deren Anwendung bis hin zur technischen Umsetzung.
Mit der Fertigstellung und dem Umzug aller Kollegen aus den bisherigen Außenstellen (2009 aus Berlin, 2014 aus Groß Lüsewitz und Warnemünde) ist nach insgesamt zwölfjähriger Bauzeit in drei großen Bauabschnitten die räumliche Zusammenführung aller am LIKAT beschäftigten Kollegen und Gäste auf dem naturwissenschaftlichen Campus in der Rostocker Südstadt abgeschlossen. Gegenwärtig ist das LIKAT Arbeitsort für 299 Mitarbeiter und Gäste. Seit 1990 hat sich so die Zahl der am LIKAT tätigen Wissenschaftler, Techniker und sonstigen Mitarbeiter mehr als verdreifacht. Matthias Beller, Direktor des LIKAT, bedankte sich in seiner Festrede ausdrücklich für das Vertrauen und die Weitsicht beim Bund und dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Sowohl Bund als auch das Land MV haben die Bedeutung der Katalyseforschung erkannt und Rahmenbedingungen geschaffen, die eine optimale Forschung möglich machen. Im Sinne seiner Gründungsväter, so Beller weiter, werden die Mitarbeiter des LIKAT auch zukünftig Grundlagenforschung und deren Anwendung auf hohem wissenschaftlichem Niveau betreiben.
In zunehmendem Maße findet man katalytische Anwendungen neben dem Einsatz in der Chemie auch in den Lebenswissenschaften und zur Energieversorgung sowie beim Klima- und Umweltschutz. Vor dem Hintergrund weltweit immer knapper werdender Rohstoffe und herkömmlicher Energiequellen ist die Anwendung optimierter, energieeffizienter Produktionsprozesse und neuer innovativer Verfahren eine Grundvoraussetzung für die langfristige Konkurrenzfähigkeit der in Deutschland vorhandenen starken Industrie. Die Anwendung geeigneter Katalysatoren lässt die Produktion vieler Verbindungen selektiver und energieeffizienter werden. Weitere Informationen:http://www.catalysis.dehttp://0381 1281 146 / 0162 177 5013http://Dr. Barbara Heller / barbara.heller@catalysis.de Anhang
Das neue Haus 2 des LIKAT in Rostock / Quelle LIKAT
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