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HHL und Leipziger Baumwollspinnerei geben Startschuss für internationale Gründerförderung

10.11.2014 - (idw) HHL Leipzig Graduate School of Management

SpinLab The HHL Accelerator für Start-ups und Unternehmen /// Statements von HHL-Rektor Prof. Dr. Andreas Pinkwart unter http://youtu.be/7z1Zs_v1UJQ. Eingebettet in ein ganzheitliches Konzept der HHL zur Entwicklung und Beschleunigung innovativer Start-up- und Geschäftsmodell-Konzepte, nimmt auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei zum Jahresbeginn das SpinLab The HHL Accelerator seine Arbeit auf. Tillmann Sauer-Morhard, Geschäftsführer der Leipziger Baumwollspinnerei, sagt: Durch die Verbindung der wirtschaftlichen Expertise der HHL sowie der kreativen Atmosphäre auf dem Spinnerei-Gelände, das sich in den vergangenen Jahren vor allem aufgrund der Neuen Leipziger Schule und der Ansiedlung von Galerien einen exzellenten internationalen Ruf erarbeitet hat, werden zukünftig interdisziplinäre Teams an neuen Geschäftsideen tüfteln und damit den Ruf Leipzigs als internationalem Start-up-Hub stärken. Galerist Gerd Harry Lybke, Inhaber der legendären Galerie EIGEN + ART, bestätigt: Das SpinLab fördert Innovationen durch neue Wege des Austauschs von Kreativität und Unternehmertum. Wie bei einer zeitlich befristeten Galerie-Ausstellung ist auch die Verweildauer der Gründer- wie aber auch der Innovationsteams im Accelerator auf maximal sechs Monate beschränkt, danach muss man in die Welt hinaus das kann dann auch bedeuten, dass man auf dem Gelände der Spinnerei bleibt und die Welt zu einem kommt.

Neben dem Zugang zur benötigten Infrastruktur erhalten die Gründerteams ein umfangreiches Coaching- und Beratungsprogramm, Kontakte zum ausgezeichneten HHL-Netzwerk an Gründern und Investoren, Unterstützungsleistungen verschiedener Partner und Möglichkeiten zum internationalen Erfahrungsaustausch. Einzigartig und neu in Deutschland ist bei der Konzeption des SpinLab The HHL Accelerator, dass diese Plattform nicht nur von Start-ups sondern auch von etablierten Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit der HHL genutzt werden soll. Was die Einzelgründungen anbetrifft, so können im SpinLab Gründungen aus der HHL aber auch Gründerteams ohne HHL-Bezug aufgenommen werden, die die Qualitätsvoraussetzungen erfüllen. Der inhaltliche Fokus des SpinLab liegt auf innovativen, international skalierbaren Geschäftsideen,- nicht nur auf Software. Zudem sind Themenzyklen mit etablierten Unternehmen geplant. Die HHL sowie die Leipziger Baumwollspinnerei verlangen keine Beteiligungen von den Start-ups und stellen ihnen die Infrastruktur und Unterstützung für den Gesamtzeitraum kostenlos zur Verfügung. Finanziell getragen wird der Accelerator durch Beiträge von Investoren und etablierten Unternehmen. Ab Anfang 2015 werden im SpinLab bis zu zehn Teams zeitgleich gemeinsam arbeiten.

Die Betreuung von Gründungsprojekten übernimmt das an der HHL beheimatete und im Aufbau befindliche Center for Center for Entrepreneurial and Innovative Management, kurz CEIM. Mit seinem Co-Creation- und dem InnovationLab sowie der festen Anbindung zum SpinLab The HHL Accelerator ist CEIM die professionelle Plattform für schnelle, erfolgreiche und innovative Geschäftskonzeptentwicklungen und Unternehmens-gründungen.
HHL-Rektor Andreas Pinkwart sagt: Wir möchten Leipzig als internationalen Knotenpunkt für digitale Geschäftsmodelle ausbauen. Das Center for Entrepreneurial and Innovative Management und das SpinLab sind wichtige Bausteine des HHL-Zukunftskonzepts innovate125, in dessen Kern es um die unternehmerische Hochschule geht. Mit dem SpinLab The HHL Accelerator gehen wir einen wichtigen Schritt, um die HHL nachhaltig als eine der besten Gründerhochschulen in Deutschland und weltweit positionieren zu können. www.hhl.de/SpinLab

Weitere Statements des HHL-Rektors finden Sie unter http://youtu.be/7z1Zs_v1UJQ.

Über die Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management

Mit über 150 Gründungen, die in den letzten 16 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich Deutschlands erste Adresse für den Management-Nachwuchs auch zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Prominente Beispiele sind neben Gollmann Kommissioniersysteme oder Mister Spex auch die Gewinner des WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb SunCoal Industries oder auch die Leipziger Unternehmen Spreadshirt und billigflieger.de. Durch das unternehmerische Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.500 Jobs geschaffen werden, über 1.100 davon allein in der Region Leipzig. 2013 und nun auch 2014 errang die HHL einen der drei ersten Plätze für die besten Gründerhochschulen in Deutschland innerhalb des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausgegebenen Rankings Gründungsradar. Laut der Financial Times liegt die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5. http://www.hhl.de/EntrepreneurialGraduateSchool

Über die Leipziger Baumwollspinnerei

Die Leipziger Baumwollspinnerei ist ein 10 Hektar großes Werksgelände am Rande des Leipziger Stadtteils Lindenau. Teile davon werden heute als Galerien und Ateliers sowie gastronomisch genutzt. Die 1884 gegründete Firma entwickelte sich binnen eines Vierteljahrhunderts zur größten Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas. 1907 hatte die Fabrik ihre größte Ausdehnung erreicht. Auf rund 100.000 m² wurde mit 240.000 Spindeln Baumwolle verarbeitet. Bis zu 4.000 Menschen haben hier bis 1989 im Drei-Schichtbetrieb gearbeitet, bis die Produktion nach der deutschen Wiedervereinigung eingestellt wurde.
Handwerker, Freiberufler, Menschen mit dem Wunsch nach individuellem Wohnen und vor allem Künstler auf der Suche nach bezahlbaren und atmosphärischen Arbeitsräumen siedelten sich anschließend auf dem Areal an. Viele Künstler, die der sogenannten Neuen Leipziger Schule zugerechnet werden, waren die Pioniere dieser Revitalisierung. Inzwischen sind über die Hälfte aller Flächen wieder vermietet.
Neben einer Fahrradmanufaktur, Modedesigner, Architekten, Drucker, einem Kino, gastronomischen Einrichtungen etc. haben sich auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei elf Galerien (u. a. ASPN, b2, Galerie Jochen Hempel, EIGEN+ART, Josef Filipp Galerie, Galerie Kleindienst, Laden fuer Nichts, maerzgalerie), das gemeinnützige Kunstzentrum Halle 14 und rund 100 Künstler (z. B. Neo Rauch, Rosa Loy, Matthias Weischer, Jim Whiting, Tilo Baumgärtel, Tom Fabritius) niedergelassen. http://www.spinnerei.de Weitere Informationen:http://www.hhl.de/SpinLabhttp://www.hhl.de/EntrepreneurialGraduateSchoolhttp://www.spinnerei.de

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