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TU Ilmenau international hervorragend

11.11.2014 - (idw) Technische Universität Ilmenau

Eine unabhängige Studie bescheinigt der Technischen Universität Ilmenau bedeutende internationale Leistungsfähigkeit, und dies sowohl der Studierenden als auch der Wissenschaftler. Aus der Erhebung geht hervor, dass die TU Ilmenau im Vergleich mit allen anderen technischen Universität in Deutschland weltweit sehr aktiv ist. Die aktuelle Studie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander von Humboldt Stiftung (AvH) zur Internationalität der deutschen Hochschulen bescheinigt der TU Ilmenau einen ausgezeichneten Stand. Über einen Zeitraum von sieben Jahren (2006 - 2012) erstellten die Autoren ein umfangreiches Dossier zu deutschen Hochschulen und technischen Universitäten und werteten dafür objektive Zahlen unter anderem des Statistischen Bundesamtes, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des EU-Mobilitätsprogramms ERASMUS aus. Danach verzeichnete die TU Ilmenau im Vergleich mit den anderen 14 deutschen technischen Universitäten einen beeindruckenden Anstieg des Anteils ausländischer Studienanfänger an der Gesamtzahl der Erstsemester. Mit einer Steigerung von 7,3 Prozentpunkten (Studienjahr 2006: 13,8 Prozent; 2012: 21,1 Prozent) konnte die TU Ilmenau fast doppelt so viele ausländische Studienanfänger aus aller Welt gewinnen wie der Durchschnitt der anderen technischen Universitäten (3,7 Prozentpunkte). Für das soeben angelaufene Wintersemester 2014/15 kann der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, mit 25 Prozent Studienanfängern sogar einen neuen Allzeitrekord vermelden: Einer von vier Erstsemestern ist aus dem Ausland, das sind so viele wie nie zuvor! Vor einigen Jahren haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir für Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt attraktiv sein wollen. Dafür haben wir viel getan und das zahlt sich jetzt aus. Derzeit studieren 1027 junge Männer und Frauen aus 91 Nationen an der TU Ilmenau. Die meisten kommen aus China (190 Studierende), Indien (90), Russische Föderation und Brasilien (je 73) sowie Syrien (71).

Dass die TU Ilmenau für Studierende aus aller Welt so attraktiv ist, führt die Universität auf ihr Studienangebot zurück. Mehr als zwei Drittel (70,4 Prozent) aller ausländischen Absolventen haben ein ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen. Nach der Erhebung von HRK, DAAD und AvH gibt es in Ilmenau überdurchschnittlich viele international ausgerichtete Studiengänge. Mit 14 Doppelabschluss-Studiengängen belegt die Universität unter den 15 technischen Universitäten Platz 5. Die Platzierung ist umso höher zu bewerten, als die TU Ilmenau zu den kleineren Hochschulen in Deutschland zählt. Doppel-Studiengänge führen, nach einem teilweise an der TU Ilmenau und teilweise an einer ausländischen Hochschule absolvierten Studium, zu beiden nationalen Abschlüssen. Solche Abkommen unterhält die TU Ilmenau unter anderem mit der französischen Eliteuniversität École Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques de Besançon, mit renommierten russischen Universitäten in St. Petersburg und Moskau und drei chinesischen Universitäten in Sichuan, Chengdu und Qingdao. Von den so genannten Bildungsausländern, also den ausländischen Studierenden mit einer nicht deutschen Hochschulzugangsberechtigung, streben an der TU Ilmenau besonders viele einen Doktortitel an. Weit mehr als ein Viertel (28,5 Prozent) aller Promotionsstudenten sind Ausländer, der Durchschnitt der technischen Universitäten liegt bei 23,2 Prozent.

Nicht nur die Studierenden, auch die Wissenschaftler der TU Ilmenau sind weltweit sehr aktiv. Dabei helfen internationale Partnerschaften und Kooperationen. Zurzeit unterhält die TU Ilmenau 140 Partnerschaftsverträge mit 102 Universitäten in 48 Ländern. Nach der Internationalisierungsstudie belegt die TU Ilmenau mit im Durchschnitt 1,23 internationalen Auslandskooperationen pro Professor unter den 15 technischen Universitäten den ausgezeichneten 2. Platz. Rektor Peter Scharff führt dies auf die Forschungsstrategie der Universität zurück: Wir forcieren seit vielen Jahren international angelegte Projekte, zum Beispiel, indem wir uns an europäischen Projektausschreibungen beteiligen und an internationalen Tagungen, Konferenzen und Symposien teilnehmen. Außerdem unterstützen wir sehr unsere Wissenschaftler, ins Ausland zu gehen, um an anderen Einrichtungen zu forschen und zu lehren. Das zahlt sich aus. Mit im Durchschnitt 15,4 Dozenten, die einen vom EU-Programm ERASMUS geförderten Lehraufenthalt im Ausland absolvierten, liegt die TU Ilmenau auf dem 2. Platz. Damit arbeiten weit mehr als doppelt so viele Ilmenauer Wissenschaftler vorübergehend im Ausland als im Durchschnitt aller technischen Universitäten (7,0). Die Universität ist auch bestrebt, mehr und mehr ausländische Wissenschaftler nach Ilmenau zu holen. Nach der Studie konnte sie den Anteil des wissenschaftlichen Personals mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 10,4 (2006) auf 14,2 (2012), also um 36,5 Prozent steigern, der Bundesdurchschnitt liegt bei 17,9 Prozent.


Kontakt:
Dr. Frank March
Direktor TU Ilmenau International School
Tel.: 03677 69-2518
E-Mail: frank.march@tu-ilmenau.de
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