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Helen May-Simera nimmt Sofja Kovalevskaja-Preis entgegen

14.11.2014 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka überreicht hoch dotierte Preise an internationale Nachwuchswissenschaftler / Helen May-Simera forscht über Zilien und damit verbundene Erkrankungen in Mainz Die Biologin Dr. Helen May-Simera gehört zu den insgesamt elf Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern, die in diesem Jahr den hoch dotierten Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten haben, überreicht von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. May-Simera baut damit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) eine Nachwuchsarbeitsgruppe im Fachbereich Biologie auf, um die Hintergründe von Erkrankungen des Auges, die auf der Fehlfunktion von Zilien beruhen, zu erforschen. Die gebürtige Britin war bislang am National Eye Institute (NEH) tätig, einer Einrichtung der amerikanischen National Institutes of Health (NIH).

Mit dem Preisgeld können die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fünf Jahre lang ohne administrative Zwänge an einer selbst gewählten Hochschule oder Forschungseinrichtung in Deutschland arbeiten und eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen. Helen May-Simera wird ab Dezember 2014 am Institut für Zoologie der JGU im Bereich von Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum als Gastgeber eine eigene Nachwuchsgruppe leiten. Sie wird den Mainzer Fokus auf die molekulare Biologie von Zilien und die mit diesen zellulären Antennen verbundenen Krankheiten weiter stärken. Gleichzeitig kann May-Simera auf die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in diesem Bereich vorhandene Expertise zurückgreifen und wird in die nationalen und internationalen Netzwerke, in dem die Mainzer Forscher um Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum verankert sind, und als Preisträgerin auch in die renommierte internationale "Familie der Humboldtianer" integriert.

Für die Durchführung ihres Forschungsprojekts erhält die Nachwuchswissenschaftlerin in den kommenden fünf Jahren ein Preisgeld von 1,65 Millionen Euro. Die Auszeichnung ist der höchstdotierte Wissenschaftspreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs Deutschlands und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)finanziert.

Fotos:
http://www.uni-mainz.de/presse/bilder_presse/personal_10_may-simera.jpg
Sofja Kovalevskaja-Preisträgerin Dr. Helen May-Simera
Foto: privat

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(v.l.) Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Preisträgerin Dr. Helen May-Simera und Prof. Dr. Helmut Schwarz, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung
Foto/©: David Ausserhofer / Alexander von Humboldt-Stiftung

Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum
Zell- und Matrixbiologie

Institut für Zoologie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
55099 Mainz
Tel. 06131 39-25148
Fax 06131 39-23815
E-Mail: wolfrum@uni-mainz.de
http://www.ag-wolfrum.bio.uni-mainz.de/ Weitere Informationen:http://www.uni-mainz.de/presse/62969.php - Pressemitteilung ;http://www.humboldt-foundation.de/web/dossier-kovalevskaja-preis.html - Dossier Sofja Kovalevskaja-Preis
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