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Westdeutsches Protonentherapiezentrum kooperiert mit Hochschule Hamm-Lippstadt

21.11.2014 - (idw) Hochschule Hamm-Lippstadt

Seit diesem Jahr ermöglicht es die Hochschule Hamm-Lippstadt ihren Studierenden, im Masterstudiengang "Angewandte Biomedizintechnik" in einem dualen Studium die Ausbildung zum Medizin-Physik-Experten zu erlangen. Das besondere an der Ausbildung an der Hochschule ist, dass die Studierenden während des praktischen Teils der Ausbildung alle zwölf Monate die Abteilung oder die Einrichtung wechseln, um so möglichst viele Eindrücke und Erfahrungen sammeln zu können. Mit einem möglichen Arbeitgeber für Studierende des Studiengangs, dem Westdeutschen Protonentherapiezentrum Essen (WPE), einer gemeinnützigen GmbH am Universitätsklinikum Essen, hat die Hochschule Hamm-Lippstadt nun einen Kooperationsvertrag geschlossen.

Am Montag, 17. November unterzeichneten WPE-Geschäftsführer Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Eckhard Nagel, Dipl. Kfm. Robert Grassmann und HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld im Beisein von Prof. Dr. Volker Schmidt, verantwortlich für die Medizin-Physik-Experten-Ausbildung an der Hochschule Hamm-Lippstadt, die Kooperationsvereinbarung. Diese Vereinbarung sieht vor, dass das WPE zukünftig Studierende der Hochschule für die duale Ausbildung zum Medizin-Physik-Experten aufnimmt und ihnen auch Masterabschlussarbeiten im Bereich der Partikeltherapie ermöglicht. Der Schwerpunkt der Hochschule Hamm-Lippstadt liegt bei dieser Kooperation in der theoretischen Ausbildung von Studierenden und der Vermittlung des medizinischen und technischen Stoffs. Das WPE besitzt die zur Strahlenbehandlung von Krebspatienten notwendigen Hardwarekomponenten, beispielsweise einen Elementarteilchenbeschleuniger, der zur Tumorbehandlung eingesetzt wird. Außerdem sollen gemeinsame Forschungsprojekte und Promotionen in enger Abstimmung zwischen den beiden Vertragspartnern durchgeführt werden.

Die Hochschule Hamm-Lippstadt setzt sich mit der neuen Kooperation dafür ein, dem steigenden Bedarf an Medizin-Physik-Experten zu begegnen. "Die Berufsaussichten in diesem Bereich sind exzellent", so Prof. Volker Schmidt. "Die Kooperation mit dem WPE ist eine große Bereicherung für uns." Darüber hinaus sei das Interesse an weiteren Kooperationen groß. Interessierte können sich direkt mit Prof. Dr. Volker Schmidt in Verbindung setzen (E-Mail: volker.schmidt@hshl.de)

Über die Hochschule Hamm-Lippstadt:
Mit der Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung, eine neue staatliche Fachhochschule in Hamm und Lippstadt aufzubauen, wurde 2009 der Grundstein für eine Hochschule neuen Profils gelegt. Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld und Vizepräsident Karl-Heinz Sandknop haben gemeinsam mit ihrem Team praxiserfahrener Professorinnen und Professoren ein innovatives Studienangebot im Bereich der Ingenieurswissenschaften entwickelt.
Aktuell sind knapp 3.300 Studierende in zehn Bachelor- sowie drei Masterstudiengängen eingeschrieben. Besonderen Wert legt die Hochschule auf interdisziplinäre Ausrichtung, Marktorientierung und hohen Praxisbezug in der Lehre. In den nächsten Jahren wird sich das Studienangebot weiterentwickeln und aktuelle wie zukünftige Fragestellungen aufgreifen. Mit den 2014 bezogenen Neubauten in Hamm und Lippstadt bietet die Hochschule modernste Gebäude und Einrichtungen und damit ideale Bedingungen für die Ausbildung kreativer Ingenieurinnen und Ingenieure. Der Doppel-Campus bietet Raum für insgesamt ca. 4.000 Studierende.

http://www.hshl.de Weitere Informationen:http://www.uk-essen.de/wpe/ - Westdeutsches Protonentherapiezentrum (WPE)http://www.hshl.de/medizin-physik-experte-werden-an-der-hochschule-hamm-lippstad... - Pressemitteilung zur Ausbildung zum "Medizin-Physik-Experten"
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