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Bilaterales Verbundprojekt gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung

24.11.2014 - (idw) Universität Vechta

Am Freitag, 14. November, trafen sich die Kooperationspartner des Verbundprojekts Prävention und Intervention bei Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung: Technologieerarbeitung aus multidisziplinärer und institutionsübergreifender Perspektive (PRIMSA) zum Kick Off an der Universität Vechta. Ziel des deutsch-österreichischen Projekts ist, Präventions- und Interventionsmaßnahmen auf den Ebenen von Ermittlungsarbeit, Hilfemaßnahmen und Fortbildungen zu entwickeln, die über Ländergrenzen hinweg einsetzbar sind. Das Projekt wird im Zeitraum November 2014 bis Oktober 2016 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt ca. 2 Millionen Euro im Rahmen der Förderrichtlinie Zivile Sicherheit Schutz vor organisierter Kriminalität des deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS vom österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert.

Am Projekt beteiligt sind neben der Universität Vechta das Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (St. Ingbert), das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (Hannover), die Universität des Saarlandes, die Eberhard Karl Universität Tübingen, die Firma Cemec (Spalt) sowie auf österreichischer Seite die Donau-Universität (Krems), das Research Institut AG & Co KG (Wien) Zentrum für digitale Menschenrechte und die AKAtech Produktions- und Handels GmbH (Frankenmarkt). Außerdem beteiligt sind das deutsche Bundeskriminalamt, die Polizeidirektion Hannover und die Nichtregierungsorganisationen SOLWODI e.V. und Hope for Freedom e.V..

PRIMSA fokussiert Deutschland und Österreich als Transit- und Zielländer von Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung. Die Kooperationspartner wollen u.a. konzeptionelle und technische Maßnahmen entwickeln, die die Ermittlungsarbeit unterstützen. Außerdem werden Konzepte für verbesserte Hilfsangebote für Opfer sowie neue Fort- und Weiterbildungen für PolizistInnen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen erstellt. Dazu arbeiten die Verbundpartner eng mit deutschen und österreichischen Beratungsstellen, Sozialen Einrichtungen und Polizeien zusammen. Ferner werden Vereine eingebunden, die Opfer betreuen oder öffentliche Aufklärungsarbeit gegen Menschenhandel leisten.
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