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Kwabena Obiri Yeboah erhält DAAD-Preis der Universität Leipzig

26.11.2014 - (idw) Universität Leipzig

Der Promotionsstudent Kwabena Obiri Yeboah aus Ghana erhält den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) der Universität Leipzig. Die Auszeichnung wird ihm im Rahmen des Dies academicus am 2. Dezember im Audimax im Neuen Augusteum am Campus Augustusplatz verliehen. "Der DAAD-Preis unterstreicht alljährlich den Beitrag von Universitätsangehörigen mit einem ausländischen Bildungshintergrund für die Qualität von Lehre und Forschung an unserer Universität. Sie sind keine Gruppe, die besonderer Aufmerksamkeit bedarf, sondern eine, die sie verdient, weil sie die Vielfalt der Welt in einer vielfältigen Hochschule abbildet und mitgestaltet", sagt Dr. Svend Poller, Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Universität Leipzig.

Kwabena Obiri Yeboah, geboren am 5. Oktober 1982 in Ghana, ist Promotionsstudent des Studiengangs "Small Enterprise Promotion and Training" an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften. In Leipzig hat er bereits seinen Master absolviert. Er ist vielseitig gesellschaftlich engagiert und zeichnet sich besonders durch seine interkulturelle Kompetenz und Begeisterungsfähigkeit für seine Projekte aus. Mit der Auszeichnung wird vor allem sein Einsatz für den Austausch zwischen der Bundesrepublik und Ghana gewürdigt.

Engagiert ist er in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, vor allem in der
Katholischen Studentengemeinde (KSG) in Leipzig. 2011 gründete er außerdem die World E-Business Initiative (WEBI), deren Ziel die Vernetzung von Unternehmern und Anlegern mit Geschäftsmöglichkeiten in Entwicklungsländern ist. Die Gründungsmitglieder kommen aus Lateinamerika, Asien und Afrika. Ebenfalls unterstützt Kwabena Obiri Yeboah das Projekt "Intelligence for Innovation" (iN4in), bei dem er besonders als ein Koordinator für die Weiterbildung in Afrika verantwortlich ist, sowie für Social-Media-Auftritte von iN4in weltweit.

Darüber hinaus ist Kwabena Obiri Yeboah seit 2012 Mitglied des AEGEE (Association des États Généraux des Étudiants de l'Europe) Leipzig. So nahm er unter anderem an den AEGEE-Studentenkonferenzen im niederländischen Enschede und im spanischen Zaragoza teil. Zudem arbeitete der 32-Jährige an zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und Exkursionen mit. Bei der Organisation von Veranstaltungen falle er durch sein analytisches und sprachliches Talent auf, heißt es in der Begründung des DAAD. Mit seinem herzlichen und besonnenen Wesen sorge er für ein gutes zwischenmenschliches Klima.

Hintergrund DAAD-Preis

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt - eine Bereicherung für beide Seiten. Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.


Mit dem Preis sollen ausländische Studierende, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben, ausgezeichnet werden.

Weitere Informationen:

Dr. Svend Poller
Akademisches Auslandsamt
Telefon: +49 341 97-32020
E-Mail: aaa@uni-leipzig.de
Web: http://www.uni-leipzig.de/international
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