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Deutschland postmigrantisch

26.11.2014 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Vorstellung erster Ergebnisse der Studie Deutschland postmigrantisch Was ist deutsch und wer gehört zum deutschen Wir, jetzt da Deutschland ein Einwanderungsland ist? Nachdem Migration als etwas Unumkehrbares erkannt worden ist, das Deutschland kontinuierlich vielfältiger werden lässt, finden nun Aushandlungen darüber statt, wie wir mit dieser postmigrantischen Vielfalts-Realität umgehen wollen. Der Begriff Postmigrantisch richtet den Blick auf die Gestaltung der Gesellschaft nach erfolgter Einwanderung. Wer darf mitgestalten und wer nicht? Wer gehört zum deutschen Wir und wer nicht? Und wie wird dieses deutsche Wir definiert?

Die Akzeptanz einer pluralen Gesellschaft lässt sich unter anderem am Umgang mit und an der Einstellung gegenüber kulturellen, ethnischen, religiösen oder nationalen Minderheiten messen. Eine der größten religiösen Minderheiten in diesem Land sind derzeit Muslime. Der Umgang mit dieser Gruppe kann als Seismograf gesehen werden, um die Einstellungen zu Vielfalt und Pluralität innerhalb der Gesamtbevölkerung zu messen und der Frage nachzugehen, was für die Bevölkerung heute Deutschsein bedeutet und was nicht.

Pressekonferenz zur Vorstellung erster Ergebnisse der Studie
Deutschland postmigrantisch
am 3. Dezember 2014, von 12:30 14:00 Uhr
Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums,
Humboldt-Universität zu Berlin
Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin

Eine bundesweite repräsentative Umfrage mit 8270 Befragten, die von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt und von der Stiftung Mercator gefördert wurde, hat folgende Fragen untersucht:

Wie beschreibt die Bevölkerung heute deutsche Identität, nachdem Migration unumkehrbar geworden ist und immer mehr Menschen, die hier leben, für sich in Anspruch nehmen, deutsch zu sein, auch wenn ihre Vorfahren es nicht waren? Welche Narrative prägen das Bild der Bevölkerung von Deutschland?
Gesteht die Bevölkerung in Deutschland gesellschaftlichen Minderheiten (konkret Muslimen) Rechte, Partizipation und Zugehörigkeiten zu?
Welches Wissen und welche Stereotype bestehen über die größte religiöse Minderheit in diesem Land? Welche Kontakte gibt es?

PROGRAMM

Es sprechen

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin
Aydan Özouz, Staatsministerin und Kuratoriumsvorsitzende des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator
Dr. Naika Foroutan, Stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

Im Anschluss an die Pressekonferenz stehen Ihnen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Rahmen eines Caterings für Einzelinterviews zur Verfügung.

Anmeldung
Um Anmeldung bis zum 2. Dezember 2014 um 18:00 Uhr wird gebeten: d.ghamlouche@hu-berlin.de

Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung
Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) wird durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung (Förderpartner), den Deutschen Fußball-Bund (DFB / Förderpartner), die Bundesagentur für Arbeit (BA / Unterstützungspartner) und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Unterstützungspartnerin) gefördert und unterstützt. http://www.bim.hu-berlin.de


Kontakt
Hans-Christoph Keller
Leiter der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Humboldt-Universität zu Berlin
Tel.: 030 2093-2345
pr@hu-berlin.de
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