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Angesehener Physik-Preis für Frankfurter Forscher

27.11.2014 - (idw) Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der Physiker Prof. Reinhard Dörner erhält den Robert-Wichard-Pohl-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. FRANKFURT. Der Physiker Reinhard Dörner vom Institut für Kernphysik der Goethe-Universität erhält den angesehenen Robert-Wichard-Pohl-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Der Preis wird für hervorragende Beiträge zur Physik verliehen, die eine besondere Ausstrahlung auf andere Disziplinen in Wissenschaft und Technik haben. Dörner teilt sich den mit 5.000 Euro dotierten Preis mit Privatdozent Dr. Robert Moshammer vom Max-Planck Institut für Kernphysik in Heidelberg.

Dörner und Moshammer erhalten den Preis für die Entwicklung einer neuen Messmethode und bahnbrechende Arbeiten in der Atom- und Molekülphysik: Das COLTRIMS-Reaktionsmikroskop hat nicht nur für die Physik, sondern auch für die Chemie und andere benachbarte Forschungsgebiete völlig neue Forschungsziele eröffnet, heißt es in der Begründung der Jury. Mit dem in Frankfurt entwickelten COLTRIMS-Reaktionsmikroskop konnten Dörner und Moshammer mehrere fundamental wichtige chemische Reaktionen und quantenmechanische Prozesse aufklären. Mittlerweile wird Die COLTRIMS-Technik in führenden Laboratorien weltweit angewendet.

Der Robert-Wichard-Pohl-Preis würdigt über die reine Forschungsleistung hinaus außergewöhnliches Engagement in der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnis, in der Lehre, im Unterricht und in der Didaktik der Physik. Der Preis wird auf der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft im März 2015 in Berlin überreicht. Bereits 2013 verlieh die Goethe-Universität Dörner für seine in Fachkreisen hoch anerkannte Arbeit und sein vorbildliches Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs die Auszeichnung Scientist of the Year.

Informationen: Prof. Dr. Reinhard Dörner, Institut für Kernphysik, Campus Riedberg, Tel.: (069) 798-47003, doerner@atom.uni-frankfurt.de.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 2014 feiert sie ihren 100. Geburtstag. 1914 gegründet mit rein privaten Mitteln von freiheitlich orientierten Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern fühlt sie sich als Bürgeruniversität bis heute dem Motto Wissenschaft für die Gesellschaft in Forschung und Lehre verpflichtet. Viele der Frauen und Männer der ersten Stunde waren jüdische Stifter. In den letzten 100 Jahren hat die Goethe-Universität Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Chemie, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geisteswissenschaften.

Mehr Informationen unter www2.uni-frankfurt.de/gu100

Herausgeber: Der Präsident
Abteilung Marketing und Kommunikation, Postfach 11 19 32,
60054 Frankfurt am Main
Redaktion: Dr. Anne Hardy, Referentin für Wissenschaftskommunikation Telefon (069) 798 1 24 98, Telefax (069) 798 763 12531, E-Mail hardy@pvw.uni-frankfurt.de
Internet: www.uni-frankfurt.de
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