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Bestnoten für das FMP

28.11.2014 - (idw) Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat nach Abschluss der wissenschaftlichen Evaluierung Bund und Land Berlin empfohlen, das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V. (FMP) weiterhin gemeinsam zu fördern. In der Stellungnahme hält der Senat der Leibniz-Gemeinschaft fest:
Das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V. (FMP) widmet sich erfolgreich der Grundlagenforschung mit dem Ziel, neue bioaktive Moleküle zu identifizieren und ihre Wechselwirkungen mit biologischen Zielstrukturen zu charakterisieren und zu manipulieren. Weiter heißt es, dass das Institut seit der letzten Evaluierung sein bemerkenswert hohes Leistungsniveau gehalten und sich dynamisch weiterentwickelt hat. Die drei Sektionen Molekulare Physiologie und Zellbiologie, Strukturbiologie und Chemische Biologie seien durch ein hervorragendes Gesamtkonzept verbunden. Mit modernsten Methoden würden biologisch und medizinisch relevante Fragestellungen bearbeitet. Diese interdisziplinäre Herangehensweise verleihe dem Institut ein einzigartiges Profil. Die Forschungsergebnisse seien überwiegend sehr gut bis exzellent. Das FMP ist ausgezeichnet in die Berliner Forschungslandschaft integriert, so der Senat. Es pflege intensive Kooperationen mit der Humboldt-Universität, der Freien Universität und der Charité-Universitätsmedizin sowie mit dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Mit der Koordination des EU-OPENSCREEN-Netzwerks habe das FMP zudem eine bedeutende Aufgabe für die europäische Wissenschaft übernommen. Der Senat empfiehlt, die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder fortzuführen.

Die Senatsstellungnahme finden Sie im Wortlaut auch auf den Internetseiten der Leibniz-Gemeinschaft unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/evaluierung/
Jede Leibniz-Einrichtung wird regelmäßig extern evaluiert, spätestens alle sieben Jahre. International ausgewiesene Sachverständige, die durch schriftliche Unterlagen und bei einem Evaluierungsbesuch informiert werden, bewerten die Leistungen und Strukturen jeder Einrichtung. Die Ergebnisse der Begutachtung werden in einem Bewertungsbericht festgehalten, zu dem das evaluierte Institut Stellung nehmen kann. Auf dieser Grundlage verabschiedet der Senat der Leibniz-Gemeinschaft eine wissenschaftspolitische Stellungnahme, die Empfehlungen zur weiteren Förderung der Leibniz-Einrichtung enthält. Diese Senatsstellungnahme dient der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) zur Überprüfung der Fördervoraussetzungen. Zusammen mit den Anlagen A (Darstellung der wesentlichen Inhalte und Strukturen der Einrichtung), B (Bewertungsbericht) und C (Stellungnahme der Einrichtung zum Bewertungsbericht) wird die Senatsstellungnahme auf der Internet-Seite der Leibniz-Gemeinschaft veröffentlicht. Alle an der Bewertung und Beurteilung beteiligten Gremien sind ausschließlich mit Personen besetzt, die nicht an Leibniz-Einrichtungen tätig sind.

Das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB), einem Zusammenschluss von acht natur-, lebens- und umweltwissenschaftlichen Instituten in Berlin. In ihnen arbeiten mehr als 1.500 Mitarbeiter. Die vielfach ausgezeichneten Einrichtungen sind Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft. Entstanden ist der Forschungsverbund 1992 in einer einzigartigen historischen Situation aus der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR.


Silke Oßwald
Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)
osswald (at) fmp-berlin.de
Tel.: 0049 30 94793-104 Weitere Informationen:http://www.fmp-berlin.de
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