Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. Oktober 2017 

Werte und Wandel in Osteuropa

02.12.2014 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Slavisches Seminar der Universität Tübingen organisiert Berliner Kongress zu Zukunftsentwürfen für die Ukraine, Belarus, Moldau und Georgien Werte und Wandel: Zukunftsentwürfe für Kultur und Zivilgesellschaft in der Ukraine, Belarus, Moldau und Georgien unter diesem Titel veranstaltet das Slavische Seminar der Universität Tübingen einen Kongress in Berlin: Vom 11. bis 13. Dezember 2014 diskutieren mehr als 40 Experten aus Kultur, Wissenschaft und Medien über den zivilgesellschaftlichen Status quo in der Ukraine, Belarus, Moldau und Georgien. Zur Eröffnung am 11. Dezember spricht Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier. Die Kongressteilnehmer werden sich mit den Phänomenen Straßenproteste und Gewaltausbrüche, Kunst und Partizipation sowie mit Social Media als Instrumente für Protest und Propaganda befassen. In zweitägigen Workshops tauschen die Teilnehmer zudem best practices aus, vernetzen sich und entwickeln praktische Zukunftsentwürfe für Zivilgesellschaft und Kulturarbeit in ihren Ländern sowie mit deutschen und internationalen Partnern.

Die Friedensordnung in Europa, die nach dem Ende des Kalten Krieges entstanden war, ist fragil geworden. Heute ist nicht mehr absehbar, wie und wohin sich der Kontinent in den nächsten Jahren entwickelt. Die Ereignisse in der Ukraine seit November 2013, die auch innerhalb der Europäischen Union kontrovers diskutiert werden, haben eine Wertedebatte entfacht. Bürgerbewegungen konnten in der Vergangenheit in Osteuropa den Wandel politischer Systeme beeinflussen, ohne dass jedoch demokratische Defizite in Gesellschaft und Staat nachhaltig überwunden wurden. Wie können aber zivilgesellschaftliche Initiativen zukünftig begleitet und unterstützt werden, damit sich in Ländern der EU-Nachbarschaft ein stabiles Netz an Werten entwickelt, das vor rückwärtsgewandten institutionellen Beharrungskräfte schützt?

Die Eröffnungsveranstaltung mit Grußwort des Bundesaußenministers und Diskussion mit dem Osteuropahistoriker Professor Karl Schlögel und dem ostukrainischen Autor Serhij Zhadan findet am Donnerstag, den 11. Dezember um 19.30 Uhr in der Akademie der Künste (Pariser Platz 4, 10117 Berlin) statt.

Das Rahmenprogramm umfasst einen Literaturabend und ein Konzert mit Mariana Sadovska. Die Veranstaltungen stehen jedermann offen, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Kuratoren des Projekts Werte und Wandel. Zukunftsentwürfe für Kultur und Zivilgesellschaft in der Ukraine, Belarus, Moldau und Georgien sind Claudia Dathe (Slavisches Seminar, Universität Tübingen) und Kateryna Stetsevych (Kulturgenossenschaft e.V. Berlin).

Anmeldung
Zum Kongress und/oder zu den Workshops bis zum 8. Dezember 2014 unter: zukunftsgesellschaft@gmail.com

Presseakkreditierung und anfragen: zukunftsgesellschaft.presse@gmail.com

Informationen:
Claudia Dathe
Universität Tübingen
Slavisches Seminar
Telefon 0178/8615410

Veranstaltungsorte
Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Wissenschaftsforum am Gendarmenmarkt
Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin

Förderer
Die Veranstaltung ist Teil des Sonderprogramms zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft der Ukraine, Moldaus, Georgiens und Belarus. Weitere Informationen:http://www.valuesandchange.de
uniprotokolle > Nachrichten > Werte und Wandel in Osteuropa
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/289314/">Werte und Wandel in Osteuropa </a>