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Wahl des Präsidiums der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt

02.12.2014 - (idw) Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Sachsen-Anhalt e.V. hat in ihrer Sitzung am 1. Dezember 2014 in Magdeburg turnusgemäß die Wahlen zum Präsidium durchgeführt.

Dabei wurde LRK-Präsident Prof. Dr. Armin Willingmann (Hochschule Harz) von den Vertreterinnen und Vertretern der Universitäten und Fachhochschulen des Landes einstimmig in eine weitere Amtszeit von zwei Jahren gewählt.

Der 51-jährige Jurist Willingmann ist seit 1999 Professor für Deutsches, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Hochschule Harz und wurde 2003 deren Rektor (Wiederwahlen April 2007 und März 2012). Im Sommer 2008 wählten ihn die Vertreter der sachsen-anhaltischen Hochschulen erstmalig in das Amt des LRK-Präsidenten und bestätigten ihn 2010, 2012 und 2014.

Zum Vizepräsidenten wurde - ebenfalls einstimmig - erneut der 62-jährige Theologe und Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Prof. Dr. Udo Sträter, gewählt. Sträter ist seit 2010 Rektor der MLU und wurde in diesem Sommer vom Akademischen Senat seiner Universität in eine zweite Amtszeit gewählt.

Die bereits 1990 gegründete Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. ist der Zusammenschluss der staatlichen und nicht-staatlichen Hochschulen des Landes und zugleich die Versammlung ihrer gewählten Spitzenvertreter (Rektoren/Präsidenten). Sie ist als gemeinsame Konferenz aller Hochschultypen (Universitäten, Kunsthochschule, Fachhochschulen) angelegt, fördert die Zusammenarbeit der Hochschulen des Landes und befasst sich mit übergreifenden Angelegenheiten ihrer Mitglieder.

Die neun Universitäten bzw. Hochschulen des Landes sind Mitglieder der LRK: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Merseburg, Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle, Theologische Hochschule Friedensau. Die Fachhochschule Polizei des Landes in Aschersleben genießt Gaststatus.

Die regelmäßigen Beratungen der Rektorenkonferenz finden etwa alle zwei Monate statt. Der Präsident und der Vizepräsident vertreten die LRK gegenüber dem Parlament, der Landesregierung sowie Wissenschaftsorganisationen und Verbänden. Sie sind ferner die Repräsentanten der Hochschulen des Landes im Senat der bundesdeutschen Hochschulrektorenkonferenz, dem aus jedem Bundesland je ein Universitäts- und ein Fachhochschulvertreter angehören.

Zitat Willingmann: Die Wahl zeigt, dass sich die Mitglieder der LRK bei durchaus vorhandenen Meinungsunterschieden in Einzelfragen über eine gemeinsame Interessenvertretung uneingeschränkt einig sind.

Es hat sich gerade in den letzten Jahren gezeigt, dass Interessen wie Herausforderungen der Hochschulen in Sachsen-Anhalt im Wesentlichen gleich gelagert sind und vernünftigerweise gemeinsam vertreten werden, um den für die Zukunft des Landes besonders bedeutsamen Wissenschaftssektor zu stärken und zugleich vor übertriebenen Anforderungen zu schützen.

Insbesondere der Struktur- und Kürzungsprozess seit Anfang 2013 hat verdeutlicht, wie wichtig die einheitliche Positionierung der Hochschulleitungen ist. Sie war und ist eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen mit der Landesregierung, sei es nun über Hochschulentwicklungs- und Budgetfragen oder die Verteilung zusätzlicher Mittel des Bundes für den Wissenschaftssektor, etwa aus der BAföG-Übernahme. Weitere Informationen:http://www.lrk-lsa.de
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