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Arbeitsvolumen wieder gestiegen

03.12.2014 - (idw) Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Erwerbstätige haben im dritten Quartal 2014 insgesamt rund 15 Milliarden Stunden gearbeitet, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das entspricht einem Plus von 1,0 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 ist das Arbeitsvolumen saison- und kalenderbereinigt um 0,5 Prozent gestiegen. Nach dem Rückgang der geleisteten Arbeitsstunden im zweiten Quartal setzt sich der Aufwärtstrend nun wieder durch. Der Arbeitsmarkt zeigt sich von der schwachen Konjunktur unbeeindruckt, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und Strukturanalysen". Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 0,9 Prozent. Auch gegenüber dem zweiten Quartal 2014 legte die Zahl der Erwerbstätigen saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent zu. Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigem stieg im dritten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,1 Prozent auf 349,6 Stunden. Saison- und kalenderbereinigt nahm die Arbeitszeit im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 0,3 Prozent zu.

Die Stundenproduktivität stieg im dritten Quartal 2014 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Entwicklung der Produktivität ist weiterhin schwach. Das liegt auch an der anhaltenden Flaute bei den Investitionen erläutert IAB-Forscher Weber.

Die tarifliche oder betriebsübliche Wochenarbeitszeit bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten lag bei rund 30 Stunden. Vollzeitbeschäftigte arbeiteten im Durchschnitt 38 Stunden, Teilzeitbeschäftigte 16 Stunden. Auf jeden Beschäftigten kamen im dritten Quartal 2014 im Durchschnitt 5,5 bezahlte und 6,6 unbezahlte Überstunden. Die Beschäftigten haben deutlich mehr Guthaben auf ihren Arbeitszeitkonten gesammelt: Im dritten Quartal 2014 wurden 1,6 Stunden aufgebaut, dagegen waren es im dritten Quartal 2013 nur 0,5 Stunden.

Der Krankenstand erhöhte sich verglichen mit dem Vorjahresquartal um 3,6 Prozent und führte zu mehr Ausfällen im dritten Quartal 2014.

Nach ersten Schätzungen ist die Zahl der Kurzarbeiter im dritten Quartal 2014 niedriger als im Vorjahresquartal und betrug rund 60.000 Personen. Weitere Informationen:http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/tab-az1403.pdfhttp://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/AZ_Komponenten.xlsx
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