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Ein Paradebeispiel für gelungene Wissenschaftskommunikation

03.12.2014 - (idw) Wissenschaft im Dialog

Wissenschaftsjahr 2014: Gewinner des Hochschulwettbewerbs aus Saarbrücken Ein spannendes Finale und drei ausgezeichnete Projekte: In dem im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 Die digitale Gesellschaft ausgeschriebenen Hochschulwettbewerb sind am 2. Dezember 2014 drei Projekte von Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka prämiert worden. Die Nachwuchswissenschaftler kommen aus Saarbrücken, Berlin und Mainz. Bereits im Sommer 2014 hatten 15 Teilnehmer des Hochschulwettbewerbs 10.000 Euro erhalten in den vergangenen Monaten hatten sie Zeit, damit ihre Ideen zur Vermittlung ihrer Forschung an die Öffentlichkeit umzusetzen. In Berlin wurden jetzt die drei besten aufs Siegertreppchen geschickt.

Der erste Preis ging an das Team der Universität des Saarlandes. Die jungen Wissenschaftler haben die fiktive Forschungsserie Dr. Security entwickelt, in der sie sich mit Themen rund um die IT-Sicherheit beschäftigen. In fünfminütigen Web-Episoden informieren sie verständlich über aktuelle Forschungsergebnisse und sensibilisieren auch für die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft. Schauspieler sind die Wissenschaftler selbst. Das Projekt schafft es, komplexe Themen der Informatik auf ein verständliches Maß herunter zu brechen kurzweilig und humorvoll. Ein Paradebeispiel für gelungene Wissenschaftskommunikation, so die Jurybegründung.

Auf dem zweiten Platz landet das Team der Universität der Künste Berlin. Mit ihrem Projekt Interaktiv inklusiv Taubblind ans Netz haben es sich die jungen Wissenschaftler zur Aufgabe gemacht, Taubblinden den Zugang zu digitalen Kommunikationsmedien zu erleichtern: Sie haben die LormHand entwickelt, mit der taubblinde Menschen Nachrichten auf Twitter und Facebook veröffentlichen und dadurch am Leben in der digitalen Gesellschaft barrierefrei teilnehmen können. Anderen gibt die LormHand einen Einblick in die Lebens- und Gedankenwelt taubblinder Menschen und bereichert so das (digitale) Miteinander.

Das Team der Johannes Gutenberg-Universität Mainz belegt den dritten Platz. Mit ihrem Projekt Wer nicht zockt, bleibt dumm!? thematisieren die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einen wichtigen Bereich der Digitalisierung: Spiele. Mitten in der Stadt präsentieren sie Szenen aus digitalen Games und diskutieren sie anschließend kontrovers mit Publikum und Experten. Das Projekt beantwortet Fragen, die die digitale Gesellschaft beschäftigen. Darüber hinaus engagiert es sich für eine sachliche Darstellung aus unterschiedlichen Perspektiven, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten ein Jahresabonnement von Substanz, dem digitalen Wissenschaftsmagazin. Mit dem bundesweiten Hochschulwettbewerb Mehr als Bits und Bytes - Nachwuchswissenschaftler kommunizieren ihre Arbeit hatte Wissenschaft im Dialog (WiD) Nachwuchswissenschaftler aufgerufen, Kommunikationsideen zur Vermittlung von Forschung und Wissenschaft im Bereich der Digitalisierung zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stehen die drei Themen des Wissenschaftsjahres 2014: Das digitale Miteinander. Die digitale Wirtschaft. Das digitale Wissen. Der Wettbewerb wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 Die digitale Gesellschaft gefördert. Ziel des Wettbewerbs ist, den Dialog zwischen Hochschulen und der Öffentlichkeit zu fördern. Daher legte die Jury bei der Auswahl der Gewinnerprojekte einen Schwerpunkt auf die Vermittlung der Forschungsinhalte durch einen innovativen und kreativen Dialog mit der Öffentlichkeit. Der Hochschulwettbewerb wird seit 2007 im Rahmen der Wissenschaftsjahre ausgelobt. Weitere Informationen:http://www.hochschulwettbewerb2014.de

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