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Faszination Laser hautnah

10.02.2004 - (idw) PhotonicNet GmbH Kompetenznetz Optische Technologien

Schüler der Michelsenschule in Hildesheim besuchten das Laser Zentrum Hannover. Der Blick ins Innere der modernen Forschungseinrichtung begeisterte Lehrer wie Schüler und regte Planungen für eine engere Zusammenarbeit an.


Einrichten eines Lasers (Quelle: Laser Zentrum Hannover e.V.) Der Physik-Leistungskurs eines Hildesheimer Gymnasiums reiste in der vergangenen Woche mit 20 hoch motivierten Schülerinnen und Schülern gen Hannover. Auf dem Programm stand ein Besuch des bekannten Laser Zentrums (LZH) in Marienwerder.

Schon der einleitende Vortrag über die vielfältigen Einsatzgebiete von Lasern in der heutigen Zeit erstaunte und begeisterte die jungen Leute. Mit interessierten Fragen folgten die Schüler den Erläuterungen. Der anschließende Besuch in zwei Laboren des LZH brachte ihnen die Alltagsarbeit eines Forschers näher und schönte auch nicht die oft mühsame und zeitraubende Tüftelei oder das wenig spannende Auswerten endloser Datenkolonnen. Als wertvoll erwies sich das Erzählen vom persönlichen Werdegang der LZH-Forscher mit Hinweisen, wann man Physik studieren und wann besser einen Ingenieursstudiengang wählen sollte.
Nach viel Theorie und Miniaturlasern in Streichholzschachtelformat stand zum Abschluss das Laser-Versuchsfeld auf dem Programm. Von diesem Riesenlabor des LZH, in dem die Forscher im 'größeren Stil' arbeiten, zeigten sich die Schüler restlos fasziniert. Bis zu 4000 Watt starke Laser, die mühelos auch 10mm dicke Stahlplatten trennen, ein 10 Tonnen schwerer Kran und Fertigungsroboter standen zum hautnahen Erleben bereit. Gut geschützt hinter Glasscheiben beobachtete die Gruppe einen CO2-Laser beim schnellen und exakten Beschriften eines Metallstücks.

Nach gut zwei Stunden Besichtigung stand für einige Schüler fest: Sie möchten einmal mehr Zeit in dieser oder einer dem Laser Zentrum ähnlichen Einrichtung, oder auch in einem Unternehmen der 'Licht- und Laserbranche' verbringen. Ein Praktikumsplatz wurde spontan seitens des LZH zugesagt. Weitere Praktikantenstellen werden jetzt im Bereich Hannover-Göttingen-Hildesheim gesucht, um den Abiturienten nach ihren Prüfungen im Mai eine erste praktische Schnuppermöglichkeit zu bieten, die möglicherweise einen wichtigen Einfluss auf ihre weitere Berufswahl haben wird.

Auch die Michelsenschule denkt bereits weiter: Eine regelmäßige Kooperation mit dem Laser Zentrum in Hannover wäre ideal. Dann könnten auch jüngere Schüler frühzeitig an die moderne Forschung herangeführt werden.

Den Kontakt zwischen Schule und Forschungsinstitut angeregt hat das niedersächsische Kompetenznetz für Optische Technologien, PhotonicNet. Hier können sich ab sofort interessierte Unternehmen und Institute melden, die im Sommer ein etwa 4-wöchiges Betriebspraktikum für frisch gebackene Abiturienten der Michelsenschule - mit starkem Interesse an Laserthemen - zur Verfügung stellen möchten.
Selbstverständlich können sich auch an Praktika interessierte Schüler anderer Schulen melden!
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