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Fit für den Demografischen Wandel? Demografiefestigkeit messen und steigern

05.12.2014 - (idw) Institut für Technologie und Arbeit (ITA)

Sieben Unternehmen aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft in Rheinland-Pfalz haben in einem Forschungsprojekt ihre jeweilige Demografiefestigkeit analysiert und wurden zu deren nachhaltiger Steigerung befähigt. Dazu haben das Institut für Technologie und Arbeit, Kaiserslautern, in Kooperation mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung, Mainz, und den Unternehmenspartnern Demografiefestigkeit gemeinsam definiert und anhand eigens entwickelter, praxistauglicher und passgenauer Instrumente gemessen. Insgesamt wurden im Projekt über 2500 Mitarbeiter der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zu wesentlichen Aspekten ihrer betrieblichen "Demografiefestigkeit" befragt. Diese Informationen wurden ergänzt durch eine Checkliste zur betrieblichen Selbstbewertung, ausgefüllt durch Leitungspersonen und Mitarbeitervertretungen, sowie durch weitere objektive Kennzahlen. Auf Grundlage dieser Daten und Informationen konnten sog. Best Practice Ansätze in wesentlichen Themenbereichen bei den teilnehmenden Unternehmen identifiziert werden. Diese im Rahmen eines Best-Practice-Workshops präsentierten erfolgreichen und praxisbewährten Ansätze der teilnehmenden Unternehmen zum Umgang mit dem demografischen Wandel ermöglichten ein Lernen von den Besten in insgesamt acht demografie-relevanten Themenfeldern. Durch die anschließende Anleitung zur Strategieentwicklung wurden die teilnehmenden Unternehmen dazu befähigt, die Chancen und Risiken des demographischen Wandels in ihren Strategieprozessen geeignet zu berücksichtigen und durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen ihre jeweilige "Demografiefestigkeit" zu verbessern.
Die Ergebnisse der Projektarbeit sowie die in der Praxis bewährten Ansätze zur Steigerung der Demografiefestigkeit wurden am 17. November 2014 auf der 25. Jahrestagung des Instituts für Technologie und Arbeit, Kaiserslautern, der Öffentlichkeit präsentiert. (Hier finden Sie nun die Dokumentation und die Folien der Referenten: http://www.ita-kl.de/jata2014)
Aufgrund der erfolgreichen Projektumsetzung wird das Demografie-Benchmarking in 2015 fortgesetzt und steht dann auch zusätzlichen Unternehmen aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zur Teilnahme offen.
Die Veranstaltung sowie das Projekt wurden gefördert vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz (MSAGD).

Über das Institut für Technologie und Arbeit (ITA)
Das Institut für Technologie und Arbeit (ITA) ist ein An-Institut der Technischen Universität Kaiserslautern. Es wurde 1995 aus der Universität ausgegründet, ist gemeinnützig und beschäftigt derzeit ca. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Institut verknüpft Grundlagenforschung mit interdisziplinären, anwendungsorientierten Konzepten zur Analyse und Gestaltung von Arbeit und Organisation und richtet sich an kleine, mittelständische und Großunternehmen der Produktions- und Dienstleistungsbranche, an Organisationen des Non-Profit-Bereichs und des Gesundheitswesens sowie an Öffentliche Verwaltungen. http://www.ita-kl.de Weitere Informationen:http://www.ita-kl.de/jata2014
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