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WissenschaftsCampus Tübingen Bildung in Informationsumwelten in seiner Exzellenz bestätigt

08.12.2014 - (idw) Leibniz-Institut für Wissensmedien - Knowledge Media Research Center

Der WissenschaftsCampus Tübingen Bildung in Informationsumwelten erhält von der Leibniz-Gemeinschaft in einem bundesweit hoch kompetitiven Verfahren eine Förderung für die dritte Phase. Damit ist die finanzielle Grundlage für den Fortgang der Forschungsprojekte um Fragestellungen zum Wissenserwerb mit digitalen Medien im bundesweit ersten WissenschaftsCampus für die letzte Phase geschaffen. Tübingen, 08.12.2014 Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat auf seiner Sitzung am 27. November 2014 der Förderung des WissenschaftsCampus Tübingen in voller Höhe zugestimmt. Diese Zustimmung war Voraussetzung, dass auch das Land Baden-Württemberg und die Universität Tübingen den WissenschaftsCampus weiter finanziell fördern. Der WissenschaftsCampus Tübingen verfügt damit über ein jährliches Budget von ca. 1,4 Mio. Euro. Der WissenschaftsCampus Tübingen stand im bundesweiten Wettbewerb zu anderen WissenschaftsCampi und Forschungsverbünden. Von der Gesamtantragssumme konnte nur weniger als 30% bewilligt werden. Dass der WissenschaftsCampus Tübingen, der seit 2010 besteht, zu den wenigen Forschungsnetzwerken zählt, die genehmigt wurden, bestätigt seine kontinuierliche exzellente Qualität und überzeugende Innovationskraft, so Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse, Sprecher des WissenschaftsCampus Tübingen und Direktor des Leibniz-Institut für Wissensmedien.
Der WissenschaftsCampus Tübingen Bildung in Informationsumwelten ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund des Leibniz-Instituts für Wissensmedien und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Ziel ist es, ein engeres und strategisch ausgerichtetes Netzwerk zu schaffen, um die Empirische Bildungsforschung in Tübingen weiter zu entwickeln und das wissenschaftliche Umfeld für diese Thematik zu stärken. Der WissenschaftsCampus Tübingen ist die bundesweit erste Umsetzung einer Initiative der Leibniz-Gemeinschaft basierend auf der Grundidee, Forschung von Universitäten und außeruniversitäre Forschung von Leibniz-Instituten stärker und themenorientiert zu vernetzen. Er hat zum 1. Januar 2010 seine operative Arbeit aufgenommen, bei der rund 60 Wissenschaftler aus Disziplinen wie Psychologie, Erziehungswissenschaft, Informatik, Soziologie, Medizin sowie Medien- und Wirtschaftswissenschaft in acht Arbeitsgruppen zum Thema Bildung in Informationsumwelten zusammenarbeiten. Die Kooperation wird neben den Kooperationspartnern vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg und der Leibniz-Gemeinschaft gefördert. Weitere Partner sind die Pädagogische Hochschule Freiburg, die Universität Freiburg, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim, die Hochschule der Medien in Stuttgart sowie das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen Bonn.

Sprecher des WissenschaftsCampus
Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse
Leibniz-Institut für Wissensmedien
Schleichstraße 6
72076 Tübingen
07071-979215

Kontakt
WissenschaftsCampus Tübingen
Meike Romppel M.A. (Koordination)
Leibniz-Institut für Wissensmedien
Schleichstraße 6
72076 Tübingen
070701-979213

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen.
Besuchen Sie uns im Internet unter www.iwm-kmrc.de.

Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.500 Personen, darunter 8.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro.

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