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Internationale Perspektiven auf Deutschland und Europa

09.12.2014 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Vom 11. 13. Dezember bringt der DAAD Deutschland- und Europaforscher aus der ganzen Welt in Berlin zusammen

Bonn, 9.12.2014. Deutschland und Europa sind als Forschungsthemen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt interessant. Rund um den Globus fördert der DAAD aktuell 17 Zentren für Deutschland- und Europastudien. Am 11. Dezember eröffnet DAAD-Generalsekretärin Dr. Dorothea Rüland eine Fachkonferenz zum Thema Wende-Punkte 1914-2014: Internationale Perspektiven auf Deutschland und Europa. Sie bietet achtzig Deutschland- und Europaexperten aus vierzehn Ländern vom 11. 13. Dezember die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Die Themen der Forscherinnen und Forscher umspannen die deutsche und europäische Geschichte in ihrer Vielfalt. Um historische Wendepunkte und gebrochene Biographien geht es dem deutsch-amerikanischen Historiker Prof. Konrad Jarausch, der anhand individueller bürgerlicher Schicksale die historischen Einschnitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland und Europa analysiert. Der polnische Wissenschaftler Dr. Dariusz Wojtaszyn erforscht, wie Sportfans in der ehemaligen DDR ihre Leidenschaft als Form gesellschaftlichen Widerstands praktizierten. Prof. Lian Yu-ru aus Peking hingegen untersucht die Rolle des modernen Deutschlands im subsidiären Staatenverbund der EU aus chinesischer Sicht. So wie ihre Kolleginnen und Kollegen verbindet diese drei internationalen Wissenschaftler ein Interesse an Deutschland und Europa ihre Forschung fördert der DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts in den interdisziplinären Zentren für Deutschland- und Europastudien in ihrem jeweiligen Land.

Mich beeindruckt vor allem die Vielfalt der Perspektiven der einzelnen Forscher. Sie bringen Blicke von außen mit, die zu einem besseren Verständnis der historischen Wendepunkte und gegenwärtigen Entwicklungen beitragen. Damit verbinden sie Deutschland, Europa und die Welt, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel.

Fachkonferenz

Während der Konferenz vom 11. 13. Dezember in Berlin diskutieren die Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler der Zentren für Deutschland- und Europastudien des DAAD mit Partnerhochschulen im In- und Ausland historische, aktuelle und potenzielle Wendepunkte der deutschen und europäischen Geschichte. Die interdisziplinäre Herangehensweise umfasst dabei Geschichts-, Politik-, Wirtschafts-, Rechts-, Kultur- und Sozialwissenschaften.

Auf dem Programm stehen Podiumsdiskussionen u.a. zu deutscher und europäischer Außenpolitik, zum Verhältnis von Kunst und Politik und zu aktuellen und potentiellen künftigen Wendepunkten. Zusätzlich stellen Nachwuchswissenschaftler aus elf Ländern in Posterpräsentationen ihre aktuellen Forschungsprojekte vor.

Die Eröffnungsveranstaltung beginnt am 11. Dezember um 18.00 Uhr im Magnus-Haus der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Am Kupfergraben 7, 10117 Berlin. Journalisten sind herzlich eingeladen.

Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen gerne Interviewpartner unter den anwesenden Deutschland- und Europaexperten und Leitern der Zentren. Wir bitten um Anmeldung unter presse@daad.de.

Hintergrund

Der DAAD fördert seit 1991 aus Mitteln des Auswärtigen Amtes interdisziplinäre Zentren für Deutschland- und Europastudien in Westeuropa, Israel, Polen, Russland, China, Japan, Korea, Kanada und den USA. Nach Konferenzen in Amsterdam, Birmingham und Peking findet die Zentrenkonferenz in diesem Jahr in Berlin statt.


Kontakt:

Kontakt: Christian Strowa, DAAD, Referat 331: Auslandsgermanistik und Deutsch als Fremdsprache

Tel.: 0228 / 882-679, E-Mail: strowa@daad.de Weitere Informationen:http://www.daad.de/des - Weitere Informationen zum Konferenzprogramm, den anwesenden Experten und den DAAD-Zentren finden Sie
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