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Universitätspräsident gratuliert Mainzer Wissenschaftlern zur Auszeichnung mit Landesverdienstorden

10.12.2014 - (idw) Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis, Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel und Univ.-Prof. Dr. Dr. Otto Böcher erhalten Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz Sie haben sich um die Wissenschaft, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und das Land Rheinland-Pfalz in hohem Maße verdient gemacht: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat den ehemaligen Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis, den Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, und den ehemaligen Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie, Univ.-Prof. Dr. Dr. Otto Böcher, mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Mit Professor Jörg Michaelis, Professor Thomas Münzel und Professor Otto Böcher werden drei ausgezeichnete Wissenschaftler unserer Universität gewürdigt, die erheblich zum Fortschritt der Forschung auf ihrem jeweiligen Fachgebiet beigetragen und hierfür über Mainz hinaus national und international Anerkennung erfahren haben, gratuliert der Präsident der JGU, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, zur Auszeichnung. Zudem tragen Jörg Michaelis, Thomas Münzel und Otto Böcher mit ihrem vielfältigen Engagement bis heute maßgeblich zur Gestaltung der Bürgergesellschaft in Rheinland-Pfalz bei.

Univ.-Prof. Dr. Jörg Michaelis war von Dezember 2001 bis März 2007 Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Professor Michaelis hat an unserer Universität bleibende Spuren hinterlassen, indem er den universitätsinternen Modernisierungs- und Reformprozess erfolgreich vorangetrieben hat, so Universitätspräsident Professor Krausch. Das Präsidentenamt übernommen hatte Michaelis zu Zeiten eines tiefgreifenden Strukturwandels der Hochschullandschaft: Veränderte gesellschaftliche Anforderungen an die Hochschulen und zunehmende nationale und internationale Konkurrenz der Hochschulen um die besten Studierenden und Forscher prägten seine Amtszeit. So hat Professor Michaelis den 1999 eingeleiteten Reformprozess konsequent fortgesetzt und damit wichtige Schritte hin zu einer weitgehenden institutionellen Autonomie eingeleitet. Während seiner Amtszeit erfolgten u.a. die Fachbereichsneugliederung, die Einführung des Globalhaushalts und der kaufmännischen Buchführung / Kosten-Leistungs-Rechnung sowie der Ausbau des Studierendenservices und die beginnende Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge. Die regionale Vernetzung wie auch die Institutionalisierung und der Ausbau des Stiftungswesens hatten während der Präsidentschaft von Professor Michaelis hohen Stellenwert. Bis heute engagiert sich Jörg Michaelis im Ausbau des Stiftungswesens für unsere Universität, wofür ihm unser besonderer Dank gebührt, erklärt der Präsident. So ist Michaelis Gründungsmitglied der Johannes Gutenberg-Universitätsstiftung; als Vorstandsmitglied der Boehringer Ingelheim Stiftung begleitete er aktiv den Aufbau des Instituts für Molekulare Biologie (IMB).
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