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Susanne Kraus übernimmt das Kanzleramt an der Universität Gießen von Dr. Michael Breitbach

12.12.2014 - (idw) Justus-Liebig-Universität Gießen

Feierliche Amtsübergabe an der Justus-Liebig-Universität Gießen Dr. Michael Breitbach hat seiner Nachfolgerin Susanne Kraus ein geordnetes Haus übergeben. In feierlichem Rahmen hat am 11. Dezember 2014 in der Aula die offizielle Übergabe des Kanzleramtes der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stattgefunden. Die Juristin Susanne Kraus hat am 1. Dezember 2014 die Nachfolge von Kanzler Dr. Michael Breitbach angetreten, der am 30. November 2014 nach zwei Jahrzehnten im Amt des Universitätskanzlers aus dem Dienst ausgeschieden ist. Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, hat die Verabschiedung von Dr. Michael Breitbach und die Amtseinführung von Susanne Kraus persönlich vorgenommen.

JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee heißt Susanne Kraus sehr herzlich als neues Mitglied im Präsidium der Universität Gießen willkommen. Er ist überzeugt davon, dass die Juristin die ideale Nachfolgerin von Dr. Michael Breitbach ist: Sie hat die Rückendeckung der gesamten Universität. Alle universitären Gremien haben die Nachfolge einmütig begrüßt. Dies belegt die hohe Wertschätzung für Susanne Kraus und das große Vertrauen, das ihr entgegengebracht wird, sagte Prof. Mukherjee.

Dem aus dem Amt scheidenden langjährigen Kanzler Dr. Michael Breitbach dankte der Präsident sehr herzlich. Er habe über Jahrzehnte hinweg immer zum Wohle der Universität Gießen gehandelt und die Entwicklung der JLU gerade auch in manchen Krisensituationen entscheidend vorangebracht. Breitbach habe zahlreiche Reformen aktiv mitgestaltet und dabei stets ein großes Geschick bewiesen, die finanziellen Spielräume auch unter schwierigen Rahmenbedingungen zu nutzen. Dank seiner umsichtigen Haushaltsführung sei es gelungen, den Haushalt der Universität nachhaltig zu konsolidieren. Das zuletzt von Dr. Breitbach vorgelegte positive Jahresergebnis sichere die Handlungs- und Investitionsfähigkeit des Präsidiums und damit die wissenschaftliche Entwicklung der Universität Gießen, zeigte sich Prof. Mukherjee dankbar. Für die bauliche Entwicklungsplanung der JLU, aber beispielsweise auch für den Ausbau des Medizinstandortes Mittelhessen habe Breitbach entscheidende Impulse gegeben.

Kanzlerin Susanne Kraus, deren sechsjährige Amtszeit am 1. Dezember 2014 begonnen hat, bringt neben hervorragenden Führungserfahrungen und Organisationsfähigkeiten jahrelange Erfahrungen im Bereich der Hochschulmedizin mit in das Amt. Als Juristin hatte sie die Kooperation der JLU mit der Philipps-Universität Marburg sowie der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) von Anfang an fachlich mitbegleitet. Sie freut sich auf die mit dem Amt der Kanzlerin verbundenen neuen beruflichen Aufgaben: Die JLU steht in den nächsten Jahren angesichts der wissenschaftspolitischen und hochschulfinanziellen Entwicklungen vor weiteren Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Ich freue mich, hierzu meinen Beitrag als Kanzlerin leisten zu können, sei es bei der Weiterentwicklung der Strukturen oder bei der Fortsetzung des bisherigen Kurses der JLU in der Hochschulmedizin.

Susanne Kraus, Jahrgang 1964, war seit 2005 die Leiterin des Dezernates B Recht, Zentrale Aufgaben, Sicherheit und Angelegenheiten der Studierenden. Ihr breitgefächertes Aufgabengebiet reichte hier vom Hochschulrecht und Baurecht bis hin zum Gentechnik- und Tierschutzrecht. Die gebürtige Gießenerin hat von 1983 bis 1989 an der JLU Rechtswissenschaft studiert. Nach dem Referendariat begann sie ihre berufliche Laufbahn beim Regierungspräsidium Darmstadt; 1993 wechselte sie an die JLU in die damalige Rechtsabteilung.

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Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die rund 28.000 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaf¬ten bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veteri-närmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlich-keiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit 2006 wird die JLU sowohl in der ersten als auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System ECCPS; International Graduate Centre for the Study of Culture GCSC). Weitere Informationen:http://www.uni-giessen.de

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