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Europäisch-Asiatische Kooperation

15.12.2014 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und die National University of Singapore (NUS) sind Profilpartner: Beide Universitäten werden künftig in Forschung und Lehre eng kooperieren und ihren Angehörigen vielfältige Gelegenheiten zum gemeinsamen Forschen, Lehren und Lernen geben sowie den Austausch auf Verwaltungsebene stärken. Am 15. Dezember 2014 unterzeichneten HU-Präsident Jan-Hendrik Olbertz und Andrew Wee, Vizepräsident für Internationale Beziehungen der NUS, die Kooperationsvereinbarung in einer öffentlichen Veranstaltung an der HU. Die Laufzeit der Profilpartnerschaft ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Wissenschaft Spitzenforschung ebenso wie exzellente Lehre ist längst kein lokales Phänomen mehr. Wir sind überzeugt, dass Ländergrenzen überschreitende Vernetzungen der Schlüssel zur Lösung komplexer Fragestellungen in Wissenschaft und Bildung sind. Mit der renommierten National University of Singapore haben wir einen idealen Partner gefunden, um uns neue Anknüpfungspunkte für die globale Wissensgesellschaft zu erschließen, kommentiert HU-Präsident Jan-Hendrik Olbertz die neue Profilpartnerschaft.

Die NUS ist eine der besten Universitäten Asiens und mit der HU durch langjährige und erfolgreiche Forschungskooperationen verbunden. Enge Beziehungen konnten bisher vor allem in den Bereichen Physik, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie Mathematik aufgebaut werden. So war die NUS beispielsweise an mehreren KOSMOS-Sommeruniversitäten als internationaler Partner beteiligt. Diese Kooperationen sollen nun mit der Profilpartnerschaft auf das gesamte Fächerspektrum, das die beiden Universitäten in Berlin und Singapur anbieten, ausgeweitet werden. Hierfür stellen beide Universitäten im Rahmen der Profilpartnerschaft ab 2015 zunächst für zwei Jahre jeweils 150.000 Euro jährlich zur Verfügung. Die Finanzmittel werden in einer gemeinsamen Ausschreibung einem Call for Joint Projects an Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende vergeben. Neben bilateralen Forschungsprojekten werden Forschungsaufenthalte von Studierenden finanziert ebenso wie der Austausch auf Verwaltungsebene. Über die Vergabe der Fördermittel wird eine gemeinsame Kommission beider Universitäten entscheiden.

Mit der NUS etabliert die HU ihre zweite Profilpartnerschaft. Bereits im Oktober 2012 schloss die HU diese besondere Kooperation mit der US-amerikanischen Princeton University. Weitere sollen folgen: Im Auftrag des HU-Präsidiums identifiziert die Stabsstelle Internationalisierung derzeit etwa vier bis fünf Profilpartner weltweit.

Weitere Informationen
http://u.hu-berlin.de/profilpartnerschaften

Kontakt
Dr. David Glowsky
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabsstelle Internationalisierung
Tel.: 030 2093-20081
david.glowsky@hu-berlin.de

Susanne Cholodnicki
Humboldt-Universität zu Berlin
Stellvertretende Pressesprecherin
Tel.: 030 2093-2332
susanne.cholodnicki.1@hu-berlin.de Weitere Informationen:http://u.hu-berlin.de/profilpartnerschaften
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