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Digital Manufacturing Future Symposium 2015

18.12.2014 - (idw) Hochschule Rhein-Waal

Technologien, Methoden und Systeme des digitalen Zeitalters

Technologien, Methoden und Systeme, mit denen Güter produziert werden, ändern sich substanziell. Das digitale Zeitalter ist auch in der Welt der industriellen Produktion angekommen und scheint die etablierten Praktiken radikal zu verändern. Das Digital Manufacturing Future Symposium 2015 am 18. Februar auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal thematisiert das digitale Zeitalter der herstellenden Industrie. Kleve/Kamp-Lintfort, 18. Dezember 2014: Neue Fertigungstechnologien wie beispielsweise 3D-Druck-Verfahren stellen einen neuen Grad der Flexibilisierung von Produktion in Aussicht. Mit dieser Flexibilisierung können zukünftig nicht nur komplexeste Produktgeometrien, sondern auch vollkommen individualisierte Güter in niedrigsten Stückzahlen wirtschaftlich hergestellt werden, sagt Prof. Dr.-Ing. Christoph Haag. Gleichzeitig ändern sich die Paradigmen in Bezug auf die Planung und Steuerung der Fertigung. Technologien für Sender-Empfänger-Systeme (beispielsweise RFID-Chips) versetzen Fertigungsobjekte in die Lage, miteinander zu kommunizieren und Fertigungsaufträge an hochflexible Bearbeitungszentren lokal und ad-hoc zu vergeben. In Zukunft wird ein Werkstück, wie etwa der Rohling für ein Zahnrad, bzw. der Träger, auf dem das Werkstück geladen ist, der Fertigungsstation mittels eines Transponders sagen, wie es als nächstes bearbeitet werden soll. Durch die Kombination mit immer flexibleren Maschinenzellen wird dadurch zukünftig ein neuer Grad der Variantenvielfalt wirtschaftlich abbildbar. Gleichzeitig wird Produktion ortsunabhängig, wenn flexible Maschinen überall auf der Welt dieselben Fertigungsaufgaben übernehmen können.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christoph Haag, Professor für Procurement and Value Chain Management und Prof. Dr. Torsten Niechoj, Professor für Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft an der Fakultät Kommunikation und Umwelt der Hochschule Rhein-Waal, werden im Rahmen des Symposiums spannende und interessante Diskussionen und Wortbeiträge zum Thema Technologien, Methoden und Systeme des digitalen Zeitalters thematisiert. Vertreter aus Wissenschaft und Praxis geben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Symposiums einen interdisziplinären Blick auf Fragestellungen wie: Neigt sich das Zeitalter zentralisierter Fabrikstrukturen seinem Ende entgegen? Werden zukünftig die Konsumenten zu Produzenten ihrer eigens nachgefragten Güter? Welche Rolle werden soziale Netzwerke in diesem Produktionskontext einnehmen? Und welche volkswirtschaftlichen Effekte können wir erwarten?

Bis zum 31. Januar 2015 können sich alle Teilnehmer unter Angabe der Unternehmer/Institution sowie der E-Mail-Adresse per E-Mail unter dmfs@hochschule-rhein-waal.de oder via Fax unter 02842/90825-160 anmelden. Die Teilnahme an diesem Symposium ist für alle Interessierten kostenfrei. Weitere Informationen:http://www.hochschule-rhein-waal.de Anhang
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