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Bildungsministerium und Deutsche Sporthochschule Köln unterzeichnen Zielvereinbarung

14.06.2002 - (idw) Deutsche Sporthochschule Köln

Das nordrhein-westfälische Bildungsministerium, vertreten durch Staatssekretär Hartmut Krebs, und der Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, Prof. Dr. Walter Tokarski, haben heute gemeinsam für die Hochschule die Zielvereinbarung vor dem Hintergrund des Expertenratsgutachtens an der Deutschen Sporthochschule unterzeichnet.

Die Zielvereinbarung bildet den Rahmen für die weitere Entwicklung der Hochschule bis 2004.
Die Deutsche Sporthochschule Köln will vier Kompetenzzentren einrichten, die nicht nur neue Kooperationsformen der Forschung darstellen, sondern teilweise auch Transferaufgaben und Beratungsleistungen für den Sport allgemein bereithalten. Die vier Einrichtungen sind das Kompetenzzentrum für Präventive Dopingforschung, das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Sportentwicklung, das Kompetenzzentrum für Gesundheit und das Kompetenzzentrum für Leistungsdiagnostik. Damit werden Forschungsschwerpunkte aktualisiert bzw. neu aufgebaut. Das bedeutet auch eine im internationalen Vergleich neue Positionierung der Deutschen Sporthochschule Köln. Darüber hinaus sollen Strukturen der Sportlehrerausbildung verändert werden sowie neue Studienangebote im Alterssport und in der Weiterbildung aufgebaut werden, letztere in Zusammenarbeit mit Südostasien. So wird der Magisterstudiengang "Alterssport" der Universität Bonn von der Deutschen Sporthochschule übernommen. Es ist geplant, den neuen Studiengang ab dem WS 2003/04 an der Sporthochschule einzurichten. Des weiteren werden gestufte Studiengänge zur Ablösung der bisherigen Diplomstudiengänge eingeführt. Geplant sind eine Reihe von zwei bis viersemestrigen Masterstudiengängen sowie ein englischsprachiger Masterstudiengang "Business Administration in Sports". Auf dem Gebiet Neue Medien/Multimedia bestehen eine Reihe von Initiativen, die sich auf die Nutzung, Erforschung und Weiterbildung beziehen. Die Deutsche Sporthochschule Köln verfolgt u. a. durch den Aufbau eines neuen IuK-Technologiezentrums das Ziel der Verbesserung der universitären Lehre und der Weiterbildung, von dem die Studierenden in hohem Maße profitieren.
Die Verantwortung für die Umsetzung des Leistungskatalogs liegt absprachegemäß bei der Deutschen Sporthochschule Köln. Neben einer größeren Finanzautonomie erhält die Hochschule künftig mehr Kompetenzen, die ihr ein selbständiges Handeln ermöglichen. "In dem Umfang, in dem die Hochschule selbständiger wird, zieht sich das Ministerium aus Einzelentscheidungen zurück", betonte Staatssekretär Krebs bei der Vertragsunterzeichnung, hob aber hervor, dass die Hochschule damit nicht sich selbst überlassen werde. "Die Deutsche Sporthochschule Köln und das Ministerium haben eine jährliche Berichtspflicht über die Erreichung der Ziele vereinbart."
"Für die Deutsche Sporthochschule geht mit dem Abschluss der Zielvereinbarungen ein seit drei Jahren laufender Prozess der Diskussion um Neuorientierung und Neupositionierung, Evaluation und bereits eingeleiteter Veränderungen in eine neue Phase", hob Rektor Tokarski hervor.
"Die Zielvereinbarungen geben Planungssicherheit und sind die Eckpfeiler der Modernisierung unserer Universität", so Tokarski am Ende der Unterzeichnung.

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