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Mlynek: Abschaffung des Kooperationsverbots bedeutet einen Schub für die deutsche Wissenschaft

19.12.2014 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Helmholtz-Präsident Jürgen Mlynek erwartet von der Beseitigung des Kooperationsverbots einen Schub für die deutsche Wissenschaft. Dass der Bundesrat heute dem Votum des Bundestags gefolgt ist und die Grundgesetzänderung beschlossen hat, ist ein Befreiungsschlag für Universitäten und Forschungseinrichtungen gleichermaßen, sagte Mlynek in Berlin. Mit der Neueinfassung des Verfassungsartikels 91b werde es leichter, Bundesgelder an die unterfinanzierten Hochschulen fließen zu lassen direkt und, wo nötig, auf Dauer. Gleichzeitig könnten Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihre Zusammenarbeit noch einfacher gestalten als bislang und bei Bedarf auch in institutionelle Formen gießen. Die Vielfalt der Modelle wird wachsen.

Die Bundesländer rief der Helmholtz-Präsident auf, sich nun auch an ihren Teil der Abmachung zu halten. Indem der Bund die Bafög-Finanzierung übernimmt, werden sie um 1,2 Milliarden Euro pro Jahr entlastet. Dieses Geld war von Anfang an für die Hochschulen gedacht, und da sollte es auch hinfließen.

Mlynek sagte weiter: Deutschlands Wissenschaftssystem ist heute besser aufgestellt als jemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Das habe mit den finanziellen Prioritätensetzungen von Bund und Ländern in den vergangenen Jahren zu tun, die sich glücklicherweise in der kürzlich beschlossenen Neuauflage der Wissenschaftspakte fortsetzten. Das liegt aber auch an den gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sich nun auf einen Schlag noch einmal drastisch verbessern. Dass die Abschaffung des Kooperationsverbots für den Bereich der Wissenschaft gelungen sei, sei auch ein großer persönlicher Erfolg für Bundesministerin Johanna Wanka, so Mlynek.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,8 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsor-ganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helm-holtz (1821-1894).


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