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Hörgame zum Hörspiel: HTW Berlin entwickelt mit Deutschlandradio Kultur ein neues Format

05.01.2015 - (idw) Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Ist es technisch machbar, dass ein Hörspiel nicht nur zu hören ist, sondern nach dem Hörerlebnis in Gestalt einer Applikation auf dem Smartphone weitergespielt werden kann? Wir versuchen uns daran, versprach die Forschungsgruppe Creative Media der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin). Der Versuch ist gelungen, das Ergebnis trägt den Namen BLOWBACK und besteht aus zwei Teilen: Am Montag, 19. Januar 2015, um 0.15 Uhr wird das Hörspiel BLOWBACK DER AUFTRAG auf Deutschlandradio Kultur urgesendet; danach können die Hörerinnen und Hörer die Testversion für das Hörgame BLOWBACK DIE SUCHE herunterladen und selbstständig weiterspielen. Voraussetzung für das neuartige Hörgame war eine enge Zusammenarbeit zwischen der Hörspielredaktion von Deutschlandradio Kultur und dem vierköpfigen Team der Forschungsgruppe Creative Media an der HTW Berlin. 2012 gab es erste Gespräche, es folgten anspruchsvolle Experimente sowie die Entwicklung erster Prototypen und neuer Sounds. Das erste Hörgame für den nationalen Hörfunk stellt für alle Beteiligten Neuland dar. Die BLOWBACK-App knüpft inhaltlich, vor allem aber akustisch an das Radio-Hörspiel an. Die Gamer müssen Rätsel lösen und Informationen beschaf-fen, wobei sie ausschließlich den Hörsinn einsetzen. Räume und Charaktere erschließen sich durch Sounds und eigene Vorstellungen im Kopf. Zum Spielen werden Kopfhörer benötigt.

Die Programmierung der plastischen 3D-Hörwelt war nicht trivial, sagt Projektmitarbeiter Florian Conrad. Es galt, diverse Kompatibilitätssprobleme zu lösen und aufwändige Frequenzveränderungen zu berechnen. Überhaupt sei die Nutzung des Hörgame erst durch die Leistungsstärke der heute verfügbaren Smartphones möglich geworden. Noch vor wenigen Jahren wären die Geräte den Ansprüchen des Hörgame technisch gar nicht gewachsen gewesen. Dieses innovative Projekt passte perfekt in unser Forschungsprofil, sagt Prof. Dr. Carsten Busch, Leiter der Forschungsgruppe Creative Media.

Das Projekt Creative Media wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die HTW Berlin ist mit 13.000 Studierenden und über 70 Bachelor- und Masterstudiengängen Berlins größte und vielfältigste Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Kontakt für weitere Informationen und Registrierung als Testspieler_in:
blowback@htw-berlin.de

Ansprechpartner für die Presse:
Prof. Dr. Carsten Busch, Tel. 030/5019-3641 Weitere Informationen:http://blowback.deutschlandradiokultur.de
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