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Räume im Wandel global regional lokal

07.01.2015 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Neue Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität ist erschienen

Immer mehr Menschen wünschen sich weltweit einen Wandel in Richtung Langfristigkeit und Zukunftsfähigkeit. Die globalen Umweltveränderungen, die aus dem Umbruch des fossilen ökonomischen Systems hervorgehen, werden von Politik und Gesellschaft als wichtige Strukturveränderung wahrgenommen. Immer mehr Menschen wünschen sich weltweit einen Wandel in Richtung Langfristigkeit und Zukunftsfähigkeit. Die globalen Umweltveränderungen, die aus dem Umbruch des fossilen ökonomischen Systems hervorgehen, werden von Politik und Gesellschaft als wichtige Strukturveränderung wahrgenommen. Diese anstehende große Transformation sollte möglichst nachhaltig, das heißt lang auswirkend, sozial gerecht und umweltverträglich, ausgestaltet werden.

An dieser Stelle knüpft die Leibniz Forschungsinitiative TRUST Transciplinary Rural and Urban Spatial Transformation an. Denn der Klimawandel und die schwindenden natürlichen Ressourcen, aber auch der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Umweltschäden haben Auswirkungen auf den Raum: Sie verändern Funktion, Nutzungsbedingungen und Erscheinungsbild von ländlichen ebenso wie von städtischen Räumen gleichzeitig werden soziale Hierarchien, wirtschaftliche Abhängigkeiten und überkommene Verwaltungsstrukturen in Frage gestellt.

Um die Herausforderungen zu bewältigen, die mit einem nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft am Ende des fossilen Zeitalters einhergehen, will die Forschungsinitiative TRUST neues Wissen über die Entstehung der Probleme, anzustrebende Lösungsansätze und Wege zu deren Umsetzung zusammentragen. Dafür sind integrative Lösungen notwendig, an denen sich Technik, Sozial-, Geistes-, Wirtschafts-, Rechts- und Naturwissenschaften sowie Planung und Gestaltung gleichermaßen beteiligen. Ebenso sollten die Betroffenen bei der Entwicklung von Lösungsansätzen verstärkt miteinbezogen werden. Im Fokus stehen dabei zum Beispiel der Anbau nachwachsender Rohstoffe, die Erstellung von Windparks, die Bedeutung des Klimawandels für Flussgebiete, die Grotte von Niki de Saint Phalle in den Herrenhäuser Gärten sowie das Gängeviertel in Hamburg.

Sylvia Herrmann/ Christina von Haaren / Theresa Becker
Institut für Umweltplanung/Historisches Seminar
Räumliche Transformation im Fokus
Die Forschungsinitiative TRUST

Michaela Hohkamp/Theresa Becker
Historisches Seminar
Räume mit Geschichte
Ein kulturgeschichtlicher Blick auf gesellschaftliche Transformationsprozesse

Michael Rode/Thiemen Boll
Institut für Umweltplanung
Monotonie durch Mais?
Landschaftsveränderungen durch nachwachsende Rohstoffe

Barbara Zibell/Helga Kanning/Tanja Mölders
Institut für Umweltplanung/Institut für Geschichte und Theorie der Architektur
Energiewende im Raum
Impulse aus der Genderforschung

Eva Barlösius/Michèle Spohr
Institut für Soziologie
Die Mitte des Dorfes?
Zum Verhältnis von Dörflichkeit und Infrastrukturen

Frank Othengrafen/Rainer Danielzyk
Institut für Umweltplanung
Neue Formen von Raumordnung und gestaltung
Das Beispiel der "Regionalen" in Nordrhein-Westfalen

Helga Kanning/Daniel Schiller
Institut für Umweltplanung/Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.
Engagierte Hochschulen:
Pioniere des Wandels für nachhaltige Regionalentwicklungen?

Jörg Dietrich/Nadine Maier/Franziska Verworn/Maike Beier
Institut für Wasserwirtschaft
Die Ressource Wasser
Zum Einfluss des Klimawandels auf Flussgebiete

Ulrike Grote/Etti Winter
Institut für Umweltökonomik und Welthandel
Zur Zertifizierung von Schutzzonen
Neue Ideen für Entwicklungsländer

Martin Sondermann/Sebastian Krätzig/Frank Othengrafen
Institut für Umweltplanung
Konflikte und Proteste in der Stadtentwicklung
Entstehung einer neuen Planungskultur?

Jutta Stender-Vorwachs
Juristische Fakultät
Eskalation oder De-Eskalation?
Zur Erforschung von Kommunikationsprozessen bei Bauvorhaben

Christiane Meyer
Institut für Didaktik der Naturwissenschaften
Die Grotte von Niki de Saint Phalle
Reflexionen zur Transformation von Mensch und Raum

Pia Steffenhagen /Alexandra Weitkamp
Institut für Umweltplanung/Geodätisches Institut
Engagement in der Dorfentwicklung
Eine Aufgabe auch für Kommunen

Jörg Schröder/Kerstin Hartig
Institut für Entwerfen und Städtebau
RURBANCE
Neue Governancemodelle für Stadt-Land-Kooperationen

Daniela Kempa/Sylvia Herrmann
Institut für Umweltplanung
Regiobranding
Kulturlandschaft als Identitätsträger und Marke einer Region

Birte Bredemeier/Almut Siewert/Yvonne von Roux
Institut für Umweltplanung/Institut für Didaktik der Naturwissenschaften

Nur Vermaisung und Verspargelung?
Transformationen im ländlichen Raum durch erneuerbare Energien

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Monika Wegener vom Alumnibüro der Leibniz Universität Hannover unter Telefon +49 511 762 2516 oder per E-Mail unter monika.wegener@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Hier können Sie das Heft auch bestellen. Sie finden die Beiträge auch online unter http://www.uni-hannover.de/de/universitaet/veroeffentlichungen/unimagazin/
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