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Pressekonferenz beim Weltbiodiversitätsrat IPBES in Bonn am 12. Januar

11.01.2015 - (idw) Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung

Die dritte Vollversammlung der 'Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services' (IPBES) beginnt am 12. Januar in Bonn. Der Rat soll helfen, das Wissen über die Ursachen des dramatischen Verlustes unserer Lebensgrundlage zusammenzutragen und globale Politikempfehlungen geben. Einen kurzen Überblick über die Verhandlungsthemen finden Sie im NeFo-Blog zu IPBES-3. Offizielle Informationen über den Arbeitsstand und die bevorstehenden Verhandlungen liefert die offizielle Pressekonferenz vor Ort mit IPBES-Präsident Abdul Hamid Zakri und der Leiterin des IPBES-Sekretariats Anne Larigauderie. Die dritte Vollversammlung der 'Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services' (IPBES) beginnt am 12. Januar in Bonn. Der Rat soll helfen, das Wissen über die Ursachen des dramatischen Verlustes unserer Lebensgrundlage zusammenzutragen und globale Politikempfehlungen geben. Zentrale Themen werden weitere Beschlüsse zu den Verfahrensregeln u.a. zur Einbindung von Stakeholdern in den IPBES-Prozess sowie zur Durchführung und Ausrichtung einiger Assessments sein. Einen kurzen Überblick über Themen finden Sie im NeFo-Blog zu IPBES-3. Offizielle Informationen über den Arbeitsstand und die bevorstehenden Verhandlungen liefert die Pressekonferenz vor Ort u.a. mit IPBES-Präsident Abdul Hamid Zakri und der Leiterin des IPBES-Sekretariats Anne Larigauderie.

Unter anderem soll ein Bericht zur Bewertung der biologischen Vielfalt und ihrer so genannten ökologischen Leistungen initiiert werden, wobei hier neben tatsächlichem Marktwert der gesellschaftliche Wert wie Gesundheit, Erholung aber auch jener spiritueller Art gemeint ist.
Auch wenn IPBES bereits zwei Vollversammlungen hinter sich hat, sind zentrale Regeln ihrer Arbeit bislang noch nicht endgültig festgelegt. Hierzu zählt z.B. die Besetzung des MEP (Multidisciplinary Expert Planel, dem wissenschaftlichen Gremium in IPBES neben den Staatenvertretern. Bisher besteht ein Interimszirkel. Die Neuwahl soll in den kommenden Tagen durch das Plenum stattfinden.

Ebenfalls verhandelt werden die Verfahren zur Beschlussfindung im Plenum zu Berichten von IPBES (etwa die Frage welche Produkte Wort für Wort, und welche Paragraph für Paragraph verabschiedet werden müssen), die Zulassung von Beobachtern, sowie die Regeln zu Interessenkonflikten von Beteiligten, etwa den Autoren von Assessments. Die Verabschiedung der Regeln im Umgang mit Interessenskonflikten der Akteure ist überfällig, da es erste Kritik am Vorgehen der Berichterstellung von IPBES gibt (s. >>NeFo-PM vom 18.12.). Die Unstimmigkeiten waren hier in Teilen bei den Regierungen bislang noch recht groß. Wenn es aber zu der Frage der Verabschiedung von Reports keine Einigung gibt, wäre IPBES bereits stark behindert, da beim nächsten Plenum das Beschleunigte Assessment zu Bestäubung und Bestäubern bereits verabschiedet werden soll.

Weitere Informationen zu den Verhandlungsthemen finden Sie im Blog von NeFo-Projektleiter Carsten Neßhöver.

Die offizielle Pressekonferenz findet um 13.30 Uhr im World Conference Centre in Bonn statt. Adresse: Platz der Vereinten Nationen 2, 53113 Bonn. U-Bahn 13, 63, 66 Station Heussallee/Museumsmeile.

Anmeldung bitte bis Montag 11.00 Uhr an Frau irini.roumboglou@ipbes.net.

Bitte kommen Sie mindestens eine halbe Stunde früher, da Sie einen Sicherheitscheck und Anmeldungsverfahren durchlaufen müssen.

Weitere Informationen zu den Verhandlungsthemen finden Sie im Blog von NeFo-Projektleiter Carsten Neßhöver: http://www.biodiversity.de/index.php/ipbes/ueber-ipbes/meetings/3-plenum/blog-ip...

Das Programm finden Sie auf der offiziellen IPBES-Webseite http://ipbes.net/images/documents/plenary/third/working/3_1/IPBES_3_1_Rev.1_EN.p...

Ansprechpartner:
Sebastian Tilch
NeFo-Pressereferent
Telefon: 0341-235-1062
E-Mail: sebastian.tilch@ufz.de
Web: http://www.biodiversity.de


Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NEFO) ist eine Kommunikationsplattform für Wissenschaftler und Anwender von Wissen zur biologischen Vielfalt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ein wichtiges Ziel ist es, die Forschung unterschiedlicher Disziplinen, die sich mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zur Biodiversität befasst, stärker ins öffentliche Licht zu stellen und mit aktuellen relevanten Politikprozessen zu vernetzen. Hierzu stellen wir direkte Ansprechpartner für Fragen aus Medien, Politik und Öffentlichkeit bereit, arbeiten aktuelle Themen auf und vermitteln Experten. Projektpartner sind das Museum für Naturkunde Berlin und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.biodiversity.de
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