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Tagung am 5. März 2015 zu Vielfalt, Verschiedenheit und Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit

13.01.2015 - (idw) Frankfurt University of Applied Sciences

Inklusion in die Praxis umzusetzen ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die eine Haltung voraussetzt, nämlich jedem Menschen mit Wertschätzung, Achtung und Anerkennung zu begegnen und die Vision vor Augen zu haben, dass friedvolles und gleichberechtigtes Miteinander möglich ist, erklärt Veranstaltungsorganisatorin Prof. Dr. Bettina Bretländer. Um sich einer solchen Haltung anzunähern, ist eine persönliche und fachliche Auseinandersetzung mit Verschiedenheit, Fremdheit, mit Erfahrungen von Ausschluss oder Ablehnung auf verschiedensten Ebenen sinnvoll und notwendig. Aber eine solche Haltung allein reiche in der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit nicht aus. Vielmehr brauche es konkrete Lösungsvorschläge, um im Alltag mit den Konfliktaspekten sicher umgehen zu können. Mit diesen und anderen Aspekten des Themas befasst sich die Fachtagung Alle(s) drin! zu Vielfalt, Verschiedenheit und Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit am 5. März 2015 an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS).

In Workshops werden aktuelle Fragen rund um den Themenkomplex auch anhand von Best-Practice-Beispielen diskutiert: Es geht beispielsweise um den Umgang mit Extremismus, die Erfahrungen mit Flucht und Kriegstraumatisierung, den Kontakt mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen oder das Gestalten von Inklusion in einer Einrichtung. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich der eigenen Haltung bewusster zu werden, das eigene Fachwissen zu erweitern sowie Methoden und Konzepte zur Inklusion kennenzulernen. Den Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit in der Praxis so zu gestalten, dass Inklusion immer mehr gelebt werden kann, ist Grundidee der Tagung, so Bretländer.

Die Tagung schließt mit einer Experten-Diskussion zum Thema Finanzierung von Inklusion. Sie richtet sich an Fachkräfte, Lehrende und Studierende der Sozialen Arbeit. Veranstalter ist das Netzwerk Inklusive Praxis in der Kinder- und Jugendarbeit in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der FRA-UAS und der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen.

Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2015; Anmeldeformular unter http://www.boell-hessen.de.

Termin: 5. März 2015, 10 bis 18 Uhr
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Gebäude 4 , Raum 8, (Tagung) und Gebäude 2 (Workshops)

Anmeldeschluss: 15. Februar 2015 (Anmeldeformular unter http://www.boell-hessen.de)
Teilnahmegebühr: 40 Euro, 20 Euro ermäßigt (Studierende und Personen mit geringem Einkommen)

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, Prof. Dr. Bettina Bretländer, Telefon: 069-1533-2859, E-Mail: bretlaen@fb4.fra-uas.de und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Telefon: 069-231090, E-Mail: info@boell-hessen.de

Weitere Informationen unter: http://www.boell-hessen.de.

Gerne können Sie als Medienvertreter(in) an der Fachtagung Alle(s) drin! zu Vielfalt, Verschiedenheit und Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit oder an einzelnen Vorträgen/Workshops teilnehmen. Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen von Vorteil.

Zudem stellen wir Ihnen den Kontakt zu Prof. Dr. Bettina Bretländer für ein Hintergrundgespräch zum Themenkomplex Inklusion in der Kinder- und Jugendarbeit her.

Bei Rückfragen können Sie die Hochschul-Pressestelle unter pressestelle@fra-uas.de oder 069/1533-3047 kontaktieren.

Termin: 5. März 2015, 10-18 Uhr

Veranstaltungsort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, Gebäude 4, Raum 8

Programm:

ab 9.00 Uhr Anmeldung/Einlass
10.00 Uhr Begrüßung/Einführung
10.15 Uhr Lernziel Inklusion?! Vom falschen Umgang mit dem Richtigen Impulsvortrag von Prof. Dr. Clemens Dannenbeck, Hochschule Landshut
11.15 Uhr Workshops
13.00 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Workshops
15.45 Uhr Kaffeepause
16.15 Uhr Inklusion konkret!, Expert(innen) aus Politik, Verwaltung und Praxis im Gespräch
17.15 Uhr Tagungsabschluss
17.30 Uhr Ende der Tagung

Workshops:
Die Workshops werden sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag angeboten, sodass zwei verschiedene Angebote besucht werden können.
Herausforderungen in der Praxis
Workshop 1: Umgang mit mehrdimensionaler Diskriminierung in der Kinder- und Jugendarbeit, Dr. Anastasia Paschalidou, Internationaler Bund
Workshop 2: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und ihre Chancen in der Kinder- und Jugendhilfe, Claudia Menesch, Kolpinghaus Frankfurt
Workshop 3: Pädagogische Handlungsstrategien gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und
Rechtsextremismus, Manuel Glittenberg und Florian Zabransky, Bildungsstätte Anne Frank
Workshop 4: Strategien gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit Roma., Joachim Brenner, Roma e.V.
Workshop 5: Herzlich willkommen wo seid ihr denn? Wenn inklusive Angebote nicht angenommen werden, Oliver Knuf, Cebeef
Workshop 6: Inklusive Pädagogik ist mehr als Methodik, Dr. Rainer Eckert, SSP Beratung
Strukturelle, konzeptionelle Aspekte
Workshop 7: Was brauchen exklusive Einrichtungen, um inklusiv arbeiten zu können?, Christian Telschow, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V.
Workshop 8: Welche Rolle spielt ein ,inklusiver Blick im Rahmen von geschlechtsbezogener Pädagogik?, Marc Melcher, Paritätisches Bildungswerk
Workshop 9: ,Social Justice und Diversity ein gerechtigkeitstheoretischer und reflexiver Ansatz zur Gestaltung von Vielfalt, Heike Beck und Steffi Valter, Social Justice und Diversity Trainerinnen
Workshop 10: Taler, Taler, du musst wandern Konkrete Finanzierungsbeispiele für inklusive Teilhabe, Jeruscha Kriener, Cebeef
Good-Practice
Workshop 11: ,MischenHöchstPossible Zur Bedeutung inklusiver ästhetischer Praxis, Prof. Bernhard Kayser, FRA-UAS

Workshop 12: Netzwerk Inklusive Praxis in der Kinder- und Jugendarbeit, Roland Sautner, Jugendbildungswerk, Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main
Workshop 13: me2you Peer-to-peer-Projekt mit inklusivem Charakter, Erida Seiti, Jugendhilfe in der Charles-Hallgarten-Schule, Emine Ersan-Sahan, Jugendhilfe in der Carlo-Mierendorff-Schule,
Katharina Mantel, Museum für moderne Kunst, Amanda Oswald-Stoiber, Stadtschulamt der Stadt Frankfurt am Main Weitere Informationen:http://www.boell-hessen.de Anhang
Flyer zur Fachtagung
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