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Coaching für Führungskräfte. Wenn Manager sich öffnen

13.01.2015 - (idw) HHL Leipzig Graduate School of Management

Erfahrungen aus dem GlobalExecutive-MBA-Programm der HHL und der EADA (http://www.hhl.de/gemba) Als leitender Arzt am Universitätsklinikum Dresden hat Peter Schwarz sich bewusst für eine internationale Managementweiterbildung entschieden. Gleich zum Start des Global-Executive-MBA-Programms der HHL und der EADA erhielt der 43-jährige Medizin-Professor Einblicke in das Coaching. Von Anfang an war ich von dem besondere Angebot für Führungskräfte sehr angetan, so Peter Schwarz. Gemeinsam mit Steven Poelmans, Professor für Personalmanagement und Director des Coaching Competency Centers an der EADA, hat der Mediziner in langen und persönlichen Gesprächen Stärken und Schwächen innerhalb der eigenen Arbeit identifiziert und entsprechende Bewältigungsstrategien entwickelt.

Peter Schwarz erzählt: Wir haben viel darüber diskutiert, was individuelle Ziele und was offensichtliche und unterschwellige Beweggründe für Lebensentscheidungen sind, die für den beruflichen Werdegang wichtig sind. Deutlich wurden dabei private und berufliche Dinge, die sich miteinander vermischen, da viele wichtige berufliche Entscheidungen auch eine private Komponente haben. Er resümiert: Unterm Strich half mir das Coaching, die richtigen Fragen zu stellen hinsichtlich der Dinge, die ich perspektivisch tun will oder eben auch nicht. Der zweite Schwerpunkt innerhalb des Coaching war die Beschäftigung mit Krisensituationen oder schwierigen Momenten im Team. In Stress- oder Konfliktsituationen mit Mitarbeitern achte ich nun verstärkt darauf, welches Potential diese Personen haben, so Peter Schwarz.

Offenheit auf allen Seiten bildete eine Grundvoraussetzung für das Gelingen des Coachings. Der gebürtige Thüringer Schwarz sagt dazu: Ich habe mir gesagt, dass alles andere als Offenheit nicht sinnvoll ist, da ich ja in erster Linie von dem Coaching profitieren wollte. Coach Poelmans hat viel zugehört und gezielt Fragen gestellt. Für Peter Schwarz war dies anfänglich eine Herausforderung, da die Fragen des Coachs teilweise Aspekte berührten, über die er so konkret bisher nicht nachgedacht hatte: Ich habe meinerseits dann versucht, das spontan zu beantworten. An dem Punkt entstanden dann sehr interessante tiefgreifende Diskussionen.

Im Rückblick auf seine Coaching-Erfahrungen innerhalb des Global-Executive-MBA-Programms meint Peter Schwarz: Das Coaching zahlt sich aus. Mit Hilfe des Coachings oder auch bestimmter Inhalte aus der MBA-Ausbildung kann ich nun Sachverhalte analytisch für mich selbst besser aufbereiten. Das soll nicht bedeuten, dass ich nicht hin und wieder auch impulsiv oder emotional reagiere, aber ich habe das Gefühl, dass ich nun bessere fundierte Entscheidungen treffe.

Executive-Coachings adressieren persönliche wie berufliche Aspekte der Führungskräfte

Individuelle Coachings finden regelmäßig über die gesamte 21-monatige Programmlaufzeit des internationalen Global-Executive-MBA-Programms der HHL und der EADA statt. Ziel ist die Weiterentwicklung von Schlüsselqualifikationen wie Kommunikation und Verhandlungsführung, Konflikt-, Diversity- sowie interkulturelles Management, die für eine internationale Führungsposition unabdingbar sind.
Innerhalb eines speziellen Trainingszentrums außerhalb von Barcelona können die Studenten nicht nur durch ein Outdoor-Training sondern auch durch den Besuch des sogenannten Neuro-Training-Lab (NTL) ihr Führungstalent testen. Das NTL unterstützt Manager bei der Aneignung und der Verfeinerung von Gedanken, Gewohnheiten und Emotionen, die dem eigenen Führungsverhalten zugrunde liegen. Unter Leitung von Steven Poelmans, Professor für Personalmanagement und Director des Coaching Competency Centers an der EADA, lernen die internationalen Manager durch praktische Übungen, die mit Videomitschnitt und Gehirnscans begleitet werden, ehrlich mit sich selbst zu sein. Bis zum Abschluss des GEMBA-Programms erhalten sie einen persönlichen Coach, der sie auf Grundlage ihres persönlichen Laborberichts individuell unterstützt. Zu den Coaching-Einheiten sagt Steven Poelmans: Die Coaching-Themen werden individuell von der Führungskraft gemeinsam mit dem Coach bestimmt und können berufliche wie aber auch private Aspekte beinhalten. Als einen großen Vorteil sieht der EADA-Professor, dass das Coaching dabei helfe, die Lernerfahrung der Studierenden persönlicher zu gestalten. Steven Poelmans weiter: Der Fokus liegt auf der persönlichen Weiterentwicklung jedes Studierenden. Ziel des Coachings ist es, den Erfolg der Führungskraft zu stärken.

Das Global-Executive-MBA-Programm der HHL und der EADA

Das Global-Executive-MBA-Programm der deutschen HHL Leipzig Graduate School of Management und der spanischen Escuela de Alta Dirección y Administración (EADA) setzt einen speziellen Fokus auf den Ausbau von Führungskompetenzen sowie der Vermittlung von interkultureller Kompetenz und Kenntnissen wirtschaftlicher Besonderheiten des Managements in Süd- und Nordeuropa sowie Brasilien, China oder Indien. Das englischsprachige Programm richtet sich insbesondere an Führungskräfte mit relevanter Berufserfahrung, die über einem nicht-betriebswirtschaftlichen Studienhintergrund verfügen.

Die Struktur des 21-monatigen Executive-Programms ist an die beruflichen wie persönlichen Bedürfnisse von internationalen Führungskräften angepasst. Für den Doppelabschluss Executive MBA der HHL sowie der EADA müssen die Teilnehmer insgesamt acht sechstägige Kurswochen verteilt über 21 Monate zu unterschiedlichen Management-Disziplinen erfolgreich absolvieren und eine Master-Abschlussarbeit verfassen.

Das Global-Executive-MBA-Programm besteht aus sechs Pflichtmodulen, wovon jeweils drei in Deutschland und drei in Spanien zu studieren sind. Weitere zwei von drei Wahl-Modulen werden an namhaften Business Schools in Brasilien, China oder Indien absolviert.

Fester Bestandteil neben der Ausbildung betriebswirtschaftlicher Kernkompetenzen sind innerhalb des Curriculums des Global-Executive-MBA-Programms auch Trainings in Schlüsselqualifikationen wie z.B. Kommunikation und Verhandlungsführung, Konflikt-, Diversity- sowie interkulturelles Management, die für eine internationale Führungsposition unabdingbar sind.

Zulassungsvoraussetzung für das Global-Executive-MBA-Programm sind ein akademischer Erstabschluss, mindestens fünf Jahre Berufserfahrung, davon mindestens drei Jahre Führungserfahrung und sehr gute Englischkenntnisse. Die Studiengebühren inklusive Kursmaterialien, Verpflegung und Unterkunft während der Präsenzwochen betragen 43.000 Euro. http://www.hhl.de/gemba

Die HHL Leipzig Graduate School of Management ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der traditionsreichsten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Management- sowie MBA-Programme, ein Promotionsstudium sowie Executive Education. Im Masters in Management-Ranking 2014 der Financial Times steht das Vollzeit-M.Sc.-Programm der HHL europaweit unter den Top 10, in der Kategorie Karriereentwicklung erzielt das Part-time MBA-Programm der HHL innerhalb des Executive MBA-Rankings 2014 der Financial Times den weltweit 6. Rang. Laut der Financial Times liegt die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5. Die HHL ist akkreditiert durch AACSB International. http://www.hhl.de


Die EADA Business School (Escuela de Alta Dirección y Administración (EADA)) ist eine internationale Wirtschaftshochschule mit Sitz in Barcelona/Spanien. Sie bietet Master- und MBA-Programme sowie Executive-Education an. EAD
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