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Neue Masterstudiengänge an der Hochschule Zittau/Görlitz

15.01.2015 - (idw) Hochschule Zittau/Görlitz

Mit den neuen Masterstudiengängen Integriertes Management und Integrierte Managementsysteme empfiehlt sich die Hochschule Zittau/Görlitz Interessenten. Die erste Ausbildung beginnt im kommenden Sommersemester, am 9. März 2015. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar. Wie die verantwortliche Professorin Jana Brauweiler informiert, ist das ein kooperatives Angebot der Fakultät Mathematik/Naturwissenschaften mit den Fakultäten Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenwesen, ein richtiger interdisziplinärer Master und deutschlandweit der erste seiner Art, erklärt die Studiengangsleiterin. In drei bis vier Semestern ist der Masterabschluss zu schaffen.

Voraussetzungen sind laut Brauweiler ein sieben- bzw. sechssemestriger natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Hochschulabschluss. Dass Managementsysteme insbesondere nach den weltweit gültigen ISO-Normen in der Wirtschaft große Bedeutung haben, ist für die Professorin Motivation genug, diese fachspezifische Ausbildung in Angriff zu nehmen.

Immer mehr Unternehmen müssten zur Erfüllung von Kunden- oder gesetzlichen Vorgaben Zertifizierungen nachweisen. Aktuell sind etwa 75 Prozent der deutschen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern durch Qualitätsmanagementsysteme zertifiziert. Der Bedarf an Fachleuten dafür steigt, macht Jana Brauweiler jungen Leuten für die Ausbildung Mut. Denn um Managementsysteme zu entwickeln die gibt es nicht nur für Qualität, sondern unter anderem auch für Arbeitsschutz, Umwelt und Energie ist entsprechendes Wissen nötig. Hier sind alle Studierende richtig, die ihre natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fachkenntnisse vertiefen und mit der Vermittlung von Management-, Methoden- und Sozialkompetenzen verbinden wollen, fasst Brauweiler die Zielgruppe der Studiengänge zusammen. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Managementbeauftragter in Unternehmen, Verantwortlicher für Planungs- und Genehmigungsverfahren in Betrieben und Behörden, als Berater, Gutachter, Sachverständiger.

Warum gibt es dieses neue Angebot gerade in Zittau? Weil das die erste Hochschule in Deutschland und in Europa war, die ein Umweltmanagementsystem nach einer Europäischen Verordnung eingeführt hat, betont die Professorin. Seit vergangenem Jahr wird dieses System in Form eines hochschulspezifischen Baukastensystems neu ausgerichtet. Damit betritt die Hochschule wieder Neuland, denn das Modellprojekt in Sachsen wird laut Brauweiler vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und soll auf andere Hochschulen ausstrahlen.

Die Projektmanagement-Fachfrau und interne Umwelt-Auditorin ist für den Aufbau der neuen Studiengänge prädestiniert. Die 45-Jährige studierte Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Zittau, promovierte am Internationalen Hochschulinstitut Zittau und hat langjährige Beratungs- und Trainingserfahrungen in diesem Themenfeld. Weitere Informationen:http://www.hszg.de/IMS
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