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Neues Wissenschaftsmagazin Academia

21.01.2015 - (idw) Freie Universität Bozen

Die Freie Universität Bozen und die EURAC haben ihre Kooperation in der Wissenschaftskommunikation vorgestellt: Das seit 1994 von der EURAC herausgegebene Wissenschaftsmagazin Academia wird künftig von beiden Forschungsinstitutionen gemeinsam herausgeben, ganz gemäß dem Titelthema Alles ist möglich. In der Berichterstattung geht die Südtiroler Zeitschrift neue Wege. Neben Reportagen, Forscherporträts und Interviews kommen Cartoons, Photostories und Illustrationen zum Einsatz, um schwierige Themen auch für Laien zugänglich zu machen. Die gemeinsame Erstausgabe der Academia mit dem Titelthema Alles ist möglich unterstreicht, dass die Wissenschaft von Vernetzung lebt, will man die gemeinsame Sache vorantreiben, so der Präsident der EURAC, Werner Stuflesser, und der Präsident der Freien Universität Bozen, Prof. Konrad Bergmeister, bei der heutigen Pressekonferenz.

Mehr Diskussion zur Wissenschaft made in Südtirol, egal ob sie an der Universität oder an der EURAC passiert - häufig auch als Kooperation der beiden Forschungseinrichtungen -, wünschen sich auch die respektiven Direktoren Günther Mathà (unizb) und Stephan Ortner (EURAC).

Stoff für Diskussion gibt es reichlich: In der gemeinsamen Erstausgabe Academia 68 wird der Antibiotikamissbrauch in der Massentierhaltung ebenso thematisiert wie die beiden großen Herausforderungen an die Menschheit, nämlich Ressourcenknappheit und Überbevölkerung. Die Wissenschaftler beider Institutionen suchen nach innovativen Lösungen für aktuelle, oftmals auch sehr komplexe Fragestellungen, erklärt Günther Mathà. Die Ergebnisse gehören einem breiten Publikum präsentiert. Genau das sei das Ziel von Academia.

In der Berichterstattung geht die Zeitschrift neue Wege. Neben Reportagen, Forscherporträts und Interviews kommen Cartoons, Photostories und Illustrationen zum Einsatz, um schwierige Themen auch für Laien zugänglich zu machen.
Das Magazin wird zur Gänze inhouse produziert, erklärt Stephan Ortner. Autoren sind neben dem Redaktionsteam auch die Wissenschaftler selbst. An der Grafik wirken u.a. die Design-Studenten der unibz mit.

Stärke durch Kooperation, ökonomisches Optimieren und Wissenstransfer sind der große Vorteil dieses gemeinsamen Magazins der Wissenschaftskommunikation, unterstrich Prof. Konrad Bergmeister.

Die Academia wurde 1994 von der Europäischen Akademie Bozen ins Leben gerufen. Damals schon unter der Leitung von Präsident Werner Stuflesser. Ziel war es von Anfang an, interessierte Laien über Forschung in Südtirol zu informieren, erzählt er. Aus dem anfänglichen Infoblatt in schwarz/weiß ist im Zuge zweier großer Leserbefragungen (die letzte war im Jahr 2013) ein anschauliches populärwissenschaftliches Magazin geworden.
Die Zeitschrift wird weiterhin von Chefredakteurin Sigrid Hechensteiner koordiniert. Ihr zur Seite steht künftig als Vize-Chefredakteurin Vicky Rabensteiner von der unibz.

Academia liegt an EURAC und unibz auf und kann kostenlos abonniert werden unter: press@eurac.edu Weitere Informationen:http://www.unibz.ithttp://www.eurac.edu
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