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Mit Bachelor-Studium Maschinenbau zur Existenzgründung

23.01.2015 - (idw) Wilhelm Büchner Hochschule

Technikexpertin Christa Hentschel von der Zerspanungsmechanikerin zur Vertriebsingenieurin und Unternehmerin Technik macht Spaß und bietet gute Verdienstmöglichkeiten. Das war die Devise von Christa Hentschel, als sie sich 1999 mit Realschulabschluss für eine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin entschied und dann als CNC-Spezialistin arbeitete. Heute, nach erfolgreich berufsbegleitend abgeschlossenem Fernstudium, produziert die Maschinenbauingenieurin in ihrem eigenen Betrieb komplexe Bauteile nach Kundenwunsch. Christa Hentschels Erfolg lässt sich an folgenden Faktoren festmachen: Technikbegeisterung, eine solide Ausbildung, Berufserfahrung im High-Tech-Bereich, ein Bachelor-Studium in Maschinenbau sowie Leistungsorientierung und Entscheidungsstärke.

Fernstudium und Job ergänzen sich
Zehn Berufsjahre verbrachte die Warburgerin bei der Gildemeister Drehmaschinen GmbH, Tochter der in Bielefeld ansässigen international tätigen Gildemeister AG, seit 2013 DGM Mori Seiki AG. Nach ihrer Ausbildung startete sie dort 2004 in der Anwendungstechnik und arbeitete mit High-Tech-Anlagen. Im Lauf der Jahre stand sie immer öfter vor fachlich komplexeren Fragen, die sie auf Grundlage ihrer Ausbildung nur schwer beantworten konnte, so beispielsweise bei besonders aufwendiger Programmierung von Anlagen. Irgendwann genügte es ihr nicht mehr, Lösungen durch Ausprobieren zu erarbeiten. So reifte in ihr der Entschluss, Maschinenbau zu studieren, um die technischen Grundlagen zu schaffen. Da sie nach einer Möglichkeit suchte, neben dem Job zu studieren, stieß sie im Herbst 2008 auf die Wilhelm Büchner Hochschule und nahm im März 2009 das Fernstudium auf. Während des Studiums erlebte Christa Hentschel einen sehr intensiven Transfer zwischen Berufspraxis und Studieninhalten: In der Verzahnungsfertigung beispielsweise halfen mir die Studieninhalte zur Getriebetechnik sowie ein CAD-Labor zum Thema Verzahnung enorm weiter. Es war klasse, dass ich immer öfter auf Wissen aus dem Studium zurückgreifen konnte, um meine Fragen zu beantworten. Dadurch konnte ich im Job zuvor war ich in die technische Offerte gewechselt bei Projekten punkten und die Technologie vorantreiben. Nach ihrem erfolgreichen Hochschulabschluss stieg sie zur Vertriebsingenieurin auf.

Existenzgründung mit solidem BWL-Wissen
Doch Christa Hentschel verfolgte noch ein weiteres Ziel. Schon während des Studiums entstand die Idee, sich gemeinsam mit ihrem Mann im Bereich der Lohnfertigung ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Die in Warburg ansässige Firma Q_Tech GmbH zählt mittlerweile vier Mitarbeiter und fertigt komplexe Bauteile für High-Tech-Maschinen mit qualitativ hohen Ansprüchen unter anderem für den Sondermaschinenbau in unterschiedlichen Branchen. Auch beim Aufbau des eigenen Unternehmens profitiert Christa Hentschel von dem Bachelor-Studium. Neben ihrem fachlichen Know-how greift sie auf die interdisziplinären Inhalte wie Betriebswirtschaft, Recht, Kommunikation und Management zurück. Das BWL- und Managementwissen ist in vielen Bereichen Gold wert von der Raumplanung über das Konzept und die Finanzierung bis hin zur Erstellung des Business Planes, so Christa Hentschel. Und daher kann sie sich vorstellen, auch noch ein MBA-Studium zu absolvieren. Das ist der Vorteil des Studiensystems mit Bachelor- und Master-Abschluss. Das Bachelor-Studium bringt solide Grundlagen und geht schneller als ein Diplom-Studium. Danach besteht die Möglichkeit, sich durch ein Master-Studium noch weitere angrenzende Fachrichtungen zu erarbeiten.

Christa Hentschel würde ihren technischen Beruf und ihren Weg mit Ausbildung und Fernstudium jederzeit wieder wählen. Vor allem empfiehlt sie Frauen, keine Scheu vor Technik zu haben: Im Maschinenbau gibt es viele interessante und lohnenswerte Jobs. Nur sind hier bisher leider nur wenige Frauen zu finden. Man braucht allerdings Ausdauer, Leistungsstärke und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.

Für ihr Fernstudium war Christa Hentschel das flexible Studienmodell der Wilhelm Büchner Hochschule enorm wichtig. So konnte sie ihre Lernzeiten und ihr Lerntempo an ihre Arbeitsbelastung anpassen. Besonders hilfreich waren für sie die gute Erreichbarkeit der Tutoren sowie die Möglichkeit, auch Prüfungstermine flexibel auszuwählen.

Bachelor-Studiengang Maschinenbau (B. Eng.)
Der berufsbegleitende Fernstudiengang Maschinenbau der Wilhelm Büchner Hochschule deckt die Grundlagen der klassischen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächer ab und bietet fundiertes Wissen in den Bereichen Maschinenelemente, Konstruktionslehre und Fertigungstechnik. Im Kern- und Vertiefungsstudium haben Studierende die Auswahl zwischen folgenden fünf Schwerpunkten: Fertigungsgerechte Produktentwicklung, Kraft- und Arbeitsmaschinen, Elektrische Antriebe im Maschinenbau, Robotertechnik sowie die Vertiefungsrichtung Fertigungstechnik & Leichtbau. Die Themen Betriebswirtschaft und Recht sowie Kommunikation und Management ergänzen das Curriculum um interdisziplinäre Aspekte. Der Fernstudiengang kann jederzeit begonnen und vier Wochen unverbindlich getestet werden. Weitere Informationen:http://www.wb-fernstudium.de

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