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Manfred Haas macht Weiterbildung zu seinem Lebensmotto

23.01.2015 - (idw) Wilhelm Büchner Hochschule

Vom Realschulabschluss zum Master Innovations- und Technologiemanagement (M. Sc.) Für Manfred Haas gehört Lernen zum Leben. Es nervt mich, wenn ich etwas nicht verstehe. Dann bleibe ich solange dran, bis der Groschen fällt. Neugierde und der Wille, technischen und wissenschaftlichen Fragen auf den Grund zu gehen, sind die Triebfedern, die den heute 52-Jährigen zu einer beispiellosen Bildungskarriere neben dem Job motivierten: Zuerst kam die Fachhochschulreife und der Abschluss als Staatlich geprüfter Bautechniker an Abendschulen. Da ihn die Anfahrten von seinem Wohnort Schleiden aus viel Zeit kosteten, versuchte er es bei der nächsten Weiterbildung mit Fernlernen. Es wurde zu seinem favorisierten Lernstil: Er belegte bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) den Fernlehrgang Geprüfter Technischer Betriebswirt IHK. Danach ging es an der Wilhelm Büchner Hochschule weiter mit dem Bachelor-Fernstudiengang Technische Betriebswirtschaft (B. Sc.) und dem Master-Fernstudium Innovations- und Technologiemanagement (M. Sc.). Manfred Haas nächstes Ziel ist die Promotion. Sein Fazit: Ich weiß, dass sich Weiterbildung lohnt, ganz egal was andere Leute dazu sagen. Und mit einem Fernstudium kann ich mich gleichzeitig um meine Familie kümmern.

Beruflich hat sich das Lernen für Manfred Haas von Anfang an gelohnt. Schon während seiner Weiterbildung zum Bautechniker wurde er nach 19 Jahren Dienst als Straßenwärter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW Sachbearbeiter im Bereich Telematik. Kurze Zeit später bekam er eine Stelle als Angestellter für Verkehrstechnik. Nach seinem Abschluss als technischer Betriebswirt stieg er zum Controller in den gehobenen Dienst auf. Dank Master-Abschluss hat Haas nun die Voraussetzung, um in den höheren Dienst zu wechseln: Da der Master of Science interdisziplinär aufgebaut ist und sowohl ingenieur- als auch wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Themen behandelt, kann ich Aufgaben im technischen sowie im nicht-technischen Bereich übernehmen.

Entwicklung und Forschung für die Praxis im Straßenbetrieb
Manfred Haas konnte in seinem Bachelor- und Master-Studium oft auf seine praktische Erfahrung aus der Berufszeit als Straßenwärter zurückgreifen. Immer wieder orientierte er sich für Projekt-, Haus- und Abschlussarbeiten an typischen Problemstellungen im Straßenbetriebsdienst und entwickelte neue technische Ansätze und Lösungen. Diese erhöhen beispielsweise die Sicherheit der Straßenwärter im Dienst oder reduzieren Staus, die durch den Einsatz von Straßendienstfahrzeugen verursacht werden. Auch betriebswirtschaftliche Themen interessieren ihn. So erarbeitete er im Rahmen einer Projektarbeit eine Prozessoptimierung für das Investitionsmanagement für Landesbetriebe. Als Master-Thesis erstellte er eine wissenschaftliche Analyse über die Anwendbarkeit eines Taumittelkreislaufs bei Taumittelsprühanlangen. Sein Ziel ist es, den Verbrauch umweltschädlicher Taumittel zu reduzieren. Das Ergebnis meldete Haas, wie viele seiner technischen Erfindungen, beim Deutschen Patent- und Markenamt als Gebrauchsmuster an. Forschung ist eines meiner Steckenpferde, deshalb passte der Master-Studiengang Innovations- und Technologiemanagement sehr gut zu mir. Mit meinen Vertiefungsfächern Forschung & Entwicklungs-Management sowie Patentstrategien und -recht bin ich sehr gut aufgestellt, um weitere Verbesserungen für den Straßenbetriebsdienst zu entwickeln, so Haas. Mit der Master-Arbeit möchte er sich um Innovationspreise wie beispielsweise der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI) oder dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) bewerben und hofft auf entsprechende Unterstützung, um ein Pilotprojekt anzustoßen.

Fernstudium als gemeinsame Sache mit Familie und Kommilitonen
Nach 9 Jahren Fernlernen hat Haas seine Erfolgsfaktoren für das Lernen und Studieren von zuhause aus genau analysiert: Am Anfang steht das Wollen. Diese Aussage seines Berufsschullehrers und späteren Vorgesetzen hat Haas motiviert, sich Schritt für Schritt seinen Kindheitstraum vom Forscher und Wissenschaftler zu erfüllen. Die wichtigsten Begleiter auf seinem langen Fernstudien-Weg waren für Haas neben der Familie Tutoren, Dozenten, Professoren und Kommilitonen. Schon bei den Einführungsveranstaltungen der Wilhelm Büchner Hochschule knüpfte er viele Kontakte, die er während des Fernstudiums über E-Mail, Telefon, Chats und Foren regelmäßig pflegte. Gemeinsam arbeitet es sich leichter an kniffligen Fragen, so Haas. Für das Lernen hat er jeden Freiraum genutzt morgens, abends, im Urlaub und am Wochenende. Dank der Möglichkeit, das Lernen flexibel einzuteilen, kam dabei meine Familie nicht zu kurz. Weitere Informationen:http://www.wb-fernstudium.de

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