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Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften

26.01.2015 - (idw) Universität Augsburg

Ein gemeinsames Kolloquium der Universitäten Augsburg, Bielefeld und Bochum - am 6. Februar 2015 erstmals in Augsburg Augsburg/KPP - "Die beteiligten Lehrstühle und Stiftungen wollen mit dieser Kooperation Forschungen zur Geschichte der Arbeitswelt bzw. der Arbeitswelten anregen", beschreibt Prof. Dr. Dietmar Süß, Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte, das Anliegen des "Kolloquiums Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften". Dieses Kolloquium findet einmal pro Semester statt, abwechselnd an den Universitäten Bielefeld, Bochum und - jetzt erstmals - Augsburg.

Das Kolloquium bringt regelmäßig Historikerinnen und Historiker aus ganz Deutschland zusammen, die in der gesamten methodischen und theoretischen Vielfalt des Faches zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften forschen. Es dient dem Austausch und der Vernetzung der auf diesem Teilgebiet der Sozialgeschichte Forschenden und bietet die Gelegenheit, historische, aber auch interdisziplinär angelegte Forschungen vom Dissertationskonzept bis zur Postdoc-Arbeit zur Diskussion zu stellen,

Am 6. Februar referieren in Augsburg zwei Doktorandinnen und ein Doktorand aus Kassel, Jena und Tübingen im Kolloqium:

Stefan Wannenwetsch, Jahrgang 1982, ist Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung und beschäftigt sich in seinem Promotionsprojekt an der Universität Tübingen mit den diskursiven Auseinandersetzungen um den Arbeiterbegriff in der Bundesrepublik der 1970er und 1980er Jahre.

Sascha Kristin Futh, Jahrgang 1987, promoviert zur Kommunikations- und Kampagnenarbeit des DGB, der IG Metall sowie der ver.di. Sie arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet "Politisches System der BRD der Universität Kassel bei Prof. Dr. Wolfgang Schroeder.

Janine Gaumer, Jahrgang 1986, promoviert an der Universität Jena zu den Protesten gegen die Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf zwischen 1980 und 1990. Sie ist Mitglied der Doktorandenschule am Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts und Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Als Organisator vor Ort rechnet Süß diesmal mit rund 30 Expertinnen und Experten, die mit den Vortragenden diskutieren werden. "Ich freue mich", so Süß, "dass das Kolloquium jetzt erstmals an der Universität Augsburg tagt und damit einen Schwerpunkt der Forschung an unserem Lehrstuhl unterstreicht." Im kommenden Sommersemester werde es dann an die Bielefeld Graduate School in History and Sociology (Gastgeber Profs. Drs.Thomas Welskopp und Klaus Weinhauer) gehen, im Wintersemester 2015/16 ans Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (Gastgeber Prof. Dr. Stefan Berger)

Getragen und finanziert wird das Kolloquium Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften im Rahmen des Kooperationsprojekts "Jüngere und jüngste Gewerkschaftsgeschichte von der Friedrich-Ebert-Stiftung und von der Hans-Böckler-Stiftung.
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Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos.

Anmeldungen nimmt entgegen:
Dr. Stefan Müller
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Godesberger Allee 149

53175 Bonn
Telefon 0228/883-8072
stefan.mueller@fes.de
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Ansprechpartner vor Ort:
Prof. Dr. Dietmar Süß
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon 0821/598-2498
dietmar.suess@phil.uni-augsburg.de
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Tagungsort:
Evangelisches Forum Annahof
Im Annahof 4
86150 Augsburg
http://annahof-evangelisch.de/tagen-im-annahof/ Anhang
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