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LERNWANDERER: WIE MOBILE TECHNOLOGIEN DAS LERNEN AUF DEM CAMPUS VERÄNDERN

28.01.2015 - (idw) Leibniz-Institut für Wissensmedien - Knowledge Media Research Center

Am 02. Februar 2015 um 14 Uhr bietet ein Online-Podium die Möglichkeit, Thesen für den Campus von morgen zu diskutieren. Dr. Gudrun Bachmann und Sabina Brandt (beide Universität Basel) werden Ergebnisse einer Studie zum mobilen Lernen an der Hochschule vorstellen. Das frei zugängliche Event ist die letzte Veranstaltung des Themenspecials Mobiles Lernen. Veranstalter ist e-teaching.org, das Informationsportal für digitale Hochschullehre, ein Angebot des Leibniz-Instituts für Wissensmedien. Tübingen, 28.01.2015. Zum Abschluss des e-teaching.org-Themenspecials Mobiles Lernen wird die Perspektive der Campusgestaltung in den Blick genommen: Wie haben sich das Lernen an der Hochschule und die Nutzung physischer Lernräume durch mobiles Lernen verändert und welche Implikationen hat dies für die Raumgestaltung?

In einem explorativ angelegten Projekt des Bereichs Bildungstechnologien (BBiT) wurde an der Universität Basel untersucht, wie der Campus von morgen aussehen kann und welche Schritte dorthin führen. Das Projekt hat gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern universitärer Räume sowie Gestalterinnen und Gestaltern universitärer Lernumgebungen einen Blick auf den Campus von heute geworfen und Thesen für den Campus von morgen formuliert.

Im Rahmen eines Online-Podiums zum Themenspecial Mobiles Lernen werden Dr. Gudrun Bachmann und Sabina Brandt die Ergebnisse der Studie mit Fokus auf mobile Technologien und mobile Lernende präsentieren. Aus der Perspektive dieser Studierenden, die als Lernwanderer charakterisiert werden, wird zunächst gezeigt, inwiefern sich das Lernverhalten auf dem Campus durch mobile Technologien verändert hat. Ebenso werden aus organisationaler Sicht damit verbundene Spannungsfelder aufgezeigt. Schließlich wird es darum gehen, welche Implikationen dies für die Raumgestaltung und Campusplanung mit sich bringt, um den Bedürfnissen einer neuen Generation von Lernenden gerecht zu werden.

Dr. Gudrun Bachmann leitet seit 1999 den Bereich Bildungstechnologien (BBiT) der Universität Basel. Unter ihrer Federführung wurde 2001 das dortige Kompetenznetzwerk für Neue Medien in Lehre und Studium (LearnTechNet) aufgebaut, das sie heute koordiniert. Daneben hat das BBiT den Auftrag, Bildungsinnovationen einzuführen sowie die damit erforderlichen Veränderungen zu gestalten, umzusetzen und zu begleiten. Gudrun Bachmann ist promovierte Neurowissenschaftlerin. Sie hat an der Universität Tübingen Biologie und Psychologie mit den Schwerpunkten Kybernetik und Kognitionswissenschaften studiert.

Sabina Brandt, Mag.art., M.A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Bildungstechnologien (BBiT) der Universität Basel mit den Tätigkeitsschwerpunkten Change Management und Diversity in der Lehre. Sie studierte Theater- und Medienwissenschaften, Geschichte sowie Choreographie und Darstellende Kunst u.a. in Köln und London, forschte im Bereich der Bildwissenschaften im Basler NCCR eikones und war als Studiengangentwicklerin und Dozentin u.a. an der Zürcher Hochschule der Künste tätig. Seit 2008 arbeitet sie zudem als selbstständige Beraterin und Dozentin v.a. im Bereich Change Management.

Das Online-Podium findet am 02. Februar 2015, von 14:00 bis 15:00 statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und steht nach Veranstaltungsende online zum Abruf zur Verfügung. Informationen zur Veranstaltung sowie den Login finden Sie unter:
http://e-teaching.org/community/communityevents/onlinepodium/lernwanderer

Kontakt & weitere Informationen
Dr. Anne Thillosen, Projektleiterin
Tel.: 07071/ 979-103, E-Mail: a.thillosen@iwm-kmrc.de
Petra Hohls, Sekretariat e-teaching.org
Tel.: 07071/979-104, E-Mail: p.hohls@iwm-kmrc.de
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen

Das Portal e-teaching.org
www.e-teaching.org ist ein im Jahr 2003 gegründetes Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2014 wird e-teaching.org durch Haushaltsmittel des IWM finanziert. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke besteht zudem eine laufende Förderung durch die Länder Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten WissenschaftsCampus zum Thema Bildung in Informationsumwelten. Internetadresse: www.iwm-tuebingen.de.

Kontakt & weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Wissensmedien
Dr. Evamarie Blattner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen
Tel.: 07071/ 979-222, E-Mail: presse@iwm-kmrc.de

Die Leibniz-Gemeinschaft
Das IWM ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, die 89 selbstständige Forschungseinrichtungen der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften verbindet. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.

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