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Primus-Preis des Jahres 2014 geht nach Niedersachsen

02.02.2015 - (idw) Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Den Primus-Preis des Jahres 2014 erhält das niedersächsische Projekt Lehrer im Wohnzimmer. Der Gewinner wurde durch ein Online-Voting bestimmt. Der Preisträger erhielt 14.452 von insgesamt 34.404 abgegebenen Stimmen. Das Integrationsprojekt bekommt 10.000 Euro von der Stiftung Bildung und Gesellschaft und wird am 9. März 2015 auf einer Festveranstaltung in Berlin feierlich geehrt. Berlin, 02. Februar 2015. Die Stiftung Bildung und Gesellschaft vergibt den Primus-Preis des Jahres 2014 an Lehrer im Wohnzimmer. Zur Wahl standen alle bislang gewählten Primus-Preisträger des Monats, die die Stiftung Bildung und Gesellschaft vergeben hat. Auf den zweiten Platz kommt das Offenbacher Präventionsprojekt Peoples Theater (14.356 Stimmen). Der dritte Platz geht nach Nordrhein-Westfalen an das Projekt Sport vor Ort (2.182 Stimmen). Das Voting lief knapp zwei Monate und endete heute um 12:00 Uhr.

Bei dem Siegerprojekt Lehrer im Wohnzimmer helfen ehrenamtliche Lehrer Kindern aus Migrationsfamilien, sich in der Schule und im deutschen Alltag besser zurechtzufinden. Dabei legen die Initiatoren besonderen Wert auf die Einbindung der gesamten Familie. Die Wohnzimmerlehrer gehen zweimal wöchentlich zu ihren Patenkindern nach Hause. Sie helfen den Kindern bei den Hausaufgaben, gehen mit ihnen ins Theater oder stehen den Eltern bei Alltagsfragen zur Seite.

Die Stiftung Bildung und Gesellschaft hob die nachhaltige Integrationsleistung des Projektes als beispielhaft hervor und verlieh dem Projekt im Mai 2014 den Primus-Preis des Monats.

Der Primus-Preis wird jeden Monat an ein kleines, vorbildhaftes Projekt vergeben. Die im Juni 2013 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gegründete Stiftung Bildung und Gesellschaft will so Initiativen fördern, die ein konkretes Problem in der Kita oder in der Schule vor Ort aufgreifen und lösen wollen. Wichtig ist, dass die Projekte auf alle Regionen übertragbar sind und nicht parallel agieren, sondern an das staatliche Bildungssystem andocken. Lokale Akteure wie Arbeitsagenturen oder Schulämter, aber auch Unternehmen sowie kulturelle Einrichtungen sollten einbezogen sein. Aus allen ausgezeichneten Projekten wird der Primus des Jahres gewählt.

Mehr Informationen zur Stiftung Bildung und Gesellschaft finden Sie unter:
http://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de

Pressekontakt:
Stiftung Bildung und Gesellschaft
Peggy Groß
Tel.: (0 30) 32 29 82-530
E-Mail: peggy.gross@stiftung-bildung-und-gesellschaft.de

Kontakt:
Lehrer im Wohnzimmer
Nina Dieckmann
Tel.: (05 11) 52 08 12
E-Mail: info@nina.dieckmann-stiftung.de Weitere Informationen:http://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de
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