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DEGRO nimmt zu den in Hamburg gemeldeten Ereignissen im Zusammenhang mit Bestrahlungen Stellung

03.02.2015 - (idw) Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) nimmt aufgrund von Presseanfragen zu den in Hamburg gemeldeten Ereignissen in Zusammenhang mit Bestrahlungen wie folgt Stellung:

Berlin Die deutsche Strahlentherapie leistet in der Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen sowohl hinsichtlich der angestrebten Heilungen als auch hinsichtlich der erforderlichen Symptomlinderungen unverzichtbare Beiträge zur Krebstherapie. Medizinische Strahlenbehandlungen erfolgen in Deutschland auf hohem medizinischem Niveau unter sorgfältig ausgearbeiteten Sicherheitsstandards. Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass Ärzte alles ihnen mögliche unternehmen, um Schaden von ihnen abzuwenden, Fehler zu vermeiden und für eine bestmögliche Behandlungsqualität zu sorgen. Daher hat für alle Strahlentherapeuten die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualitätssicherung höchste Priorität. Zur Qualitätssicherung in der Strahlentherapie in Deutschland gehören unter anderem die Meldung und sorgfältige Analyse von Fehlbestrahlungen sowie die Überprüfung strahlentherapeutischer Einrichtungen durch die Ärztlichen Stellen und Aufsichtsbehörden.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegen der Fachgesellschaft nicht ausreichend Informationen vor, um eine Stellungnahme zu den in den Medien genannten Fällen abzugeben. Im Interesse der Patienten und ihrer Sicherheit ist es wichtig, die erhobenen Vorwürfe genau zu prüfen und anschließend gewissenhaft weitere Schritte zu gehen.

Zur Strahlentherapie:
Die Strahlentherapie ist eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende Gewebe lenken können. Umliegendes Gewebe bleibt weitestgehend verschont.

Pressekontakt für Rückfragen:

Dagmar Arnold
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e. V.
Pressestelle
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931-380
Fax: 0711 8931-167
E-Mail: arnold@medizinkommunikation.org Weitere Informationen:http://www.degro.org
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