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INM-Forscher als Innovator unter 35 ausgezeichnet

03.02.2015 - (idw) INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH

Volker Presser, Leiter der Juniorforschergruppe Energie-Materialien am INM Leibniz-Institut für Neue Materialien und Junior-Professor an der Universität des Saarlandes, wurde für seine innovative Nutzung der elektrischen Doppelschicht und elektrochemischer Systeme vom Magazin Technology Review als einer von zehn Innovatoren unter 35 (TR35) ausgezeichnet. Die Ergebnisse seiner Arbeit ermöglichen besonders langlebige Energiespeicher, hocheffiziente Wasseraufbereitungssysteme sowie neue Ansätze zur Energierückgewinnung und Energieumwandlung.

Ionenelektrosorption ist eine vielfältige Technologie-Plattform und beschreibt den physikalischen Prozess, dass sich Ionen in einem Elektrolyten an eine elektrisch geladene Oberfläche anlagern, erklärt der Juniorprofessor die Basis für seine Forschung. Dies ist ein besonders effizienter Prozess, der auf dem rein physikalischen Prinzip der Polarisation beruht: Die Ionen werden an der Grenzfläche zur Elektrode festgehalten und bei Bedarf wieder abgelöst. Da Ionen geladen sind, ist es über diesen Wechsel möglich, Energie zu speichern, aber auch Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Brackwasser zu reinigen.

In seiner Gruppe untersucht Presser elektrochemische Systeme, die aus hochporösen Kohlenstoff-Elektroden bestehen. Damit baut unsere Technologie auf kostengünstigen und nachwachsenden Rohstoffen auf, führt Presser einen weiteren Vorteil seiner Entwicklungen aus.

Ihr Experte:
Jun. Prof. Dr. Volker Presser
INM Leibniz-Institut für Neue Materialien
Leiter Energie-Materialien
Tel: 0681-9300-177
volker.presser@inm-gmbh.de

Das INM erforscht und entwickelt Materialien für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen? Dabei bestimmen vier Leitthemen die aktuellen Entwicklungen am INM: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Systeme sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Das INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 195 Mitarbeiter. Weitere Informationen:http://www.inm-gmbh.dehttp://www.leibniz-gemeinschaft.de
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