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Verbessertes Datenportal für Biodiversitäts-Forscher

05.02.2015 - (idw) Georg-August-Universität Göttingen

Die German Federation for Biological Data, kurz GFBio, hat ihren Internetauftritt überarbeitet und um neue Werkzeuge und Angebote erweitert. GFBio ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt zur nachhaltigen Sicherung von Forschungsdaten aus der Biologie und den Umweltwissenschaften. Die datenintensive Forschung und das Integrieren von Datensätzen sollen damit erleichtert werden und Forschungsdaten sollen für die Nachnutzung archiviert werden. Pressemitteilung
Nr. 34/2015

Verbessertes Datenportal für Biodiversitäts-Forscher
Internetseite bietet neue Werkzeuge und Services für den Umgang mit Forschungsdaten

Die German Federation for Biological Data, kurz GFBio, hat ihren Internetauftritt überarbeitet und um neue Werkzeuge und Angebote erweitert. GFBio ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt zur nachhaltigen Sicherung von Forschungsdaten aus der Biologie und den Umweltwissenschaften. Die datenintensive Forschung und das Integrieren von Datensätzen sollen damit erleichtert werden und Forschungsdaten sollen für die Nachnutzung archiviert werden.

Neu auf dem Datenportal http://www.gfbio.org ist der interaktive Datenlebenszyklus unter dem Menüpunkt Training, der verschiedene Szenarien je nach Nutzerperspektive darstellt. Zu jeder der zehn Phasen im Datenlebenszyklus gibt es interaktive Kurzinformationen und weiterführende Fact-Sheets mit kompaktem Wissen. Sie beschreiben unter anderem nützliche Hilfsmittel für das Datenmanagement der Forscher. Außerdem ist die Datensuche von GFBio nun grafisch unterstützt und mit neuen Funktionen ausgestattet. Dadurch wird sowohl einzelnen Forschern als auch Beschäftigten in naturhistorischen Sammlungen, großen Verbundprojekten und Forschungsnetzwerken die Suche von Datensätzen erleichtert.

Für die Biodiversitätsforschung relevante Daten aus der Genetik, Ökologie, den Umweltwissenschaften oder naturhistorischen Sammlungen können sehr heterogen sein. Um sie adäquat verwalten zu können, greift GFBio auf bewährte Dateninfrastrukturen und Werkzeuge, wie PANGAEA (Data Publisher for Earth and Environmental Science), Bexis++ (Biodiversity Exploratory Information System), DWB (Diversity Workbench) und SILVA (high quality ribosomal RNA databases) zurück.

Beteiligt an GFBio sind 19 Institutionen aus Deutschland in Göttingen gehören dazu die Universität Göttingen, die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.gfbio.org zu finden.

Kontaktadresse:
Dr. Juliane Steckel
Georg-August-Universität Göttingen
Abteilung Forschung und CBL Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung
Grisebachstraße 6, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-33907
E-Mail: Juliane.Steckel@zentr.uni-goettingen.de
Internet: http://zlu.agrar.uni-goettingen.de Weitere Informationen:http://www.gfbio.org
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