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Senat setzt Zeichen gegen Rassismus und Rechtsradikalismus

06.02.2015 - (idw) Pädagogische Hochschule Heidelberg

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat in seiner Sitzung vom 4. Februar 2015 einstimmig gegen jede Form von Rassismus und Rechtsradikalismus Position bezogen. Die Senatorinnen und Senatoren begrüßten darüber hinaus das Engagement des Studierendenparlaments für eine weltoffene sowie tolerante Gesellschaft und erteilten der rechtspopulistischen Meinungsmanipulation eine klare Absage. Pressemitteilung
Heidelberg, 6. Februar 2015

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat in seiner Sitzung vom 4. Februar 2015 einstimmig gegen jede Form von Rassismus und Rechtsradikalismus Position bezogen. Die Senatorinnen und Senatoren begrüßten darüber hinaus das Engagement des Studierendenparlaments für eine weltoffene sowie tolerante Gesellschaft und erteilten der rechtspopulistischen Meinungsmanipulation eine klare Absage.

Moritz Velten Schilling, Politikreferent der Studierendenschaft, dankte dem Senat im Namen des Studierendenparlaments ausdrücklich für diesen Beschluss. Man nehme die wachsenden Anzeichen für rassistische Strömungen in der Gesellschaft mit großer Sorge wahr. Damit dürfe man sich ganz grundsätzlich, insbesondere aber auch mit Blick auf die jüngsten Ereignisse, nicht stillschweigend abfinden, sondern müsse jetzt erst recht Verantwortung für die Demokratie übernehmen, so Schilling.

Das Studierendenparlament fordert daher sämtliche Hochschulmitglieder auf, am Montag, dem 9. Februar 2015, um 19.00 Uhr an der NOGIDA-Abschlusskundgebung auf dem Universitätsplatz teilzunehmen (69117 Heidelberg), an der sich unter anderem der Rektor der Universität Heidelberg, Professor Dr. Bernhard Eitel, sowie studentische VertreterInnen beider Hochschulen mit Redebeiträgen beteiligen.

Der Amtsvertreter der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Prorektor Professor Dr. Gerhard Härle, befürwortet den Senatsbeschluss nachdrücklich: Gerade als bildungswissenschaftliche Universität sehen wir uns in der Pflicht, vorbehaltlos für eine humane, weltoffene und auf Inklusion ausgerichtete Gesellschaft einzutreten. Daher begrüße ich es sehr, dass auch unsere Studierenden ihrer gesellschaftlichen Verantwortung so engagiert nachkommen und darin von der Hochschulgemeinschaft unterstützt werden.
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