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Regionale Gesundheitskonferenz: Experten der HSW sind mit einer Themeninsel Gesund im Alter dabei

06.02.2015 - (idw) Hochschule Weserbergland

Am kommenden Mittwoch, den 11. Februar 2015, findet die erste regionale Gesundheitskonferenz im Weserberglandzentrum Hameln statt. Diese wird vom Landkreis Hameln-Pyrmont ausgerichtet. Mit dabei ist neben Landrat Tjark Bartels und der niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, in diesem Jahr auch der Fachbereich Gesundheit der Hochschule Weserbergland (HSW). Dieser möchte das vom Landkreis Hameln-Pyrmont erklärte Ziel unterstützen und das kooperative Zusammenwirken hiesiger Akteure aus dem Gesundheits- und Sozialwesen mit fördern. Gemeinsam soll die Region Weserbergland weiterentwickelt werden. Dabei setzt der Landkreis auf das sachkundige Wissen der Experten.

Aus diesem Grund wird die HSW ab 16.00 Uhr an einer Themeninsel zum Thema Gesund in Alter informieren. Denn: Angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung, eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels in der Pflege und zunehmender finanzieller Engpässe gilt es neue Wege in der pflegerischen Versorgung, insbesondere auch in ländlichen Regionen, zu finden.

Die Pflege der Zukunft kann dabei nicht im Alleingang durch einzelne Akteure gestaltet werden, so Professor Stefan Razik, Dekan des Fachbereichs Gesundheit. Vielmehr komme es darauf an, Pflegebedürftige, deren Angehörige, Pflegeeinrichtungen- und dienste, Pflegeschulen sowie alle weiteren Beteiligten miteinander zu vernetzen. Nur so kann ein hohes Maß an Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Pflege erreicht werden, erklärt der Experte.

Die HSW wolle dabei vermittelnd in der Region auftreten. Mit der Teilnahme an der Gesundheitskonferenz möchte sie einen ersten Schritt in diese Richtung gehen und alle Interessierten zu einer Diskussion über die Zukunft der Pflege einladen.

Unterstützung erfahren die hamelner Hochschule und ihr im Jahr 2012 gegründeter Fachbereich dabei nun auch durch den Landkreis Hameln-Pyrmont. Dieser ermöglicht es, dass zum Sommer diesen Jahres eine Stiftungsprofessur Pflege ausgeschrieben werden kann. Ziel der Professur ist es auch hier, der Vernetzung aller beteiligten Akteure in der pflegerischen Versorgung eine gewisse Nachhaltigkeit zu verleihen.

Zum Hintergrund: Seit September 2013 bietet die praxisnahe Hochschule aus Hameln einen berufsbegleitenden Studiengang Gesundheitsmanagement für Pflegefachkräfte, Medizinische Fachangestellte sowie Ergo- und Physiotherapeuten an. Das Studium dauert insgesamt acht Semester und bereitet sowohl auf eine berufliche Selbständigkeit als auch auf Führungspositionen in Kliniken und Praxen vor.

Anmeldungen zur Gesundheitskonferenz werden noch bis Montag, den 6. Februar 2015 seitens der Kreisverwaltung entgegen genommen. Schicken Sie einfach eine kurze Mail an anmeldung.gesundheitsregion@hameln-pyrmont.de. Weitere Informationen:http://www.hsw-hameln.de
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