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Spachtelstrich statt Spatenstich

06.02.2015 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

Ältestes akademisches Lehrgebäude Berlins wird weiter restauriert Dank des großzügigen Engagements der Hermann Reemtsma Stiftung (HRS) und der Stiftung Humboldt-Universität (SHU) werden Fassaden und Dach des Gerlachbaus und der Schlachtehalle auf dem Campus Nord der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) restauriert. Zur offiziellen Unterzeichnung der Fördervereinbarung zwischen den beiden Stiftungen und der HU laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein

Pressetermin am Donnerstag, 12. Februar 2015, 15.00 Uhr bis 16.15 Uhr
Tieranatomisches Theater auf dem Campus Nord der HU
Zugang über Luisenstraße 56, 10115 Berlin, Toreingang neben dem Gebäude rechts

PROGRAMM

15.00 Uhr
Begrüßung durch Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin

15.10 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Schäffner, Leiter des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der HU: Universitätsmuseum vs. Labor: Ausblick Gerlachbau

15.20 Uhr
Felix Sattler, Kurator des Tieranatomischen Theaters: Ausstellungspraxis und Öffentlichkeit im Tieranatomischen Theater

15.35 Uhr
Andreas Kimmel, Architekturbüro Müller Reimann: Ergebnisbericht der restauratorischen Befundungsuntersuchung am Gerlachbau

15.45 Uhr
Spachtelstrich statt Spatenstich Fototermin an der Nordostfassade des Gerlachbaus

15.55 Uhr
Ute Richter-Sepke und Silke Rünger, Technische Abteilung der Humboldt-Universität zu Berlin: Rundgang im Gerlachbau und Erläuterung der Bauvorhaben

16.15 Uhr
Feierliche Unterzeichnung der Fördervereinbarung

ANMELDUNG
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien werden gebeten, Ihre Teilnahme bis zum 12. Februar, 13 Uhr per E-Mail anzumelden unter: pr@hu-berlin.de.

ÜBER DAS GEBÄUDEENSEMBLE
Gerlachbau und Schlachtehalle gehören zum Tieranatomischen Theater. Es ist das älteste erhaltene akademische Lehrgebäude Berlins. 1787 verfügte König Friedrich Wilhelm II die Errichtung einer Tierarzneischule zur Verbesserung der Preußischen Kavallerie und zur Bekämpfung von Tierseuchen. Carl Gotthard Langhans schuf ein einzigartiges Bauwerk, dessen Hörsaal mit seinen aufsteigenden Sitzreihen an ein antikes Amphitheater erinnert. Schon 1790 war die Forschungseinrichtung für die dringend gebrauchten Tierärzte fertiggestellt. Etwa 80 Jahre später wurde ein Erweiterungsbau notwendig, um Platz für die wissenschaftlichen Sammlungen und eine Obduktionshalle zu schaffen. Mit einem kleinen Brückenbau als Verbindung zum Tieranatomischen Theater errichtete Julius Emmerich 1874 den Gerlachbau. 1935/36 erweiterte Walter Wolf die Einrichtung um die Schlachtehalle. Beide Architekten übernahmen die wesentlichen Gestaltungselemente Carl Gotthard Langhans und so entstand ein einzigartiges Gebäudeensemble in der Mitte Berlins. Es liegt in den ehemaligen Reußschen Gärten, im geschützten Innenhof des heutigen lebenswissenschaftlichen Campus Nord der HU.

PRESSEKONTAKT
Susanne Cholodnicki
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Humboldt-Universität zu Berlin
Tel.: 030 2093-2332
susanne.cholodnicki.1@hu-berlin.de

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