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Gemeinsam Wissenschaft vermitteln: Ford besucht die FH Aachen

06.02.2015 - (idw) FH Aachen

Als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Deutschlands arbeitet die FH Aachen eng mit Industrie und Wirtschaft zusammen sowohl für die Hochschule als auch die Unternehmen ein Gewinn. In Vorbereitung auf eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ford Forschungszentrum Aachen, die auch für eine besonders forschungsstarke Fachhochschule etwas Besonderes darstellt, besuchten nun rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns die FH Aachen. Der Innovationstransfer (IVT) und Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, führten die Besucherinnen und Besucher bei einem Rundgang in fünf unterschiedliche Institute und Labore der Hochschule. Im Labor für Automobiltechnik stellte Prof. Dr. Thilo Röth unter anderem den Prototyp seines PPV, ein personal public vehicle, vor: ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das perfekt auf Bedürfnisse von Carsharing-Nutzern abgestimmt wurde. Ebenso präsentierte das Team MoCo, eines von vielen studentischen Projekten, ein Motorrad, das nach Wünschen von jungen Zweiradliebhabern im Baukastenprinzip zusammengestellt werden kann.

Im Schweißtechnik-Labor von Prof. Dr. Markus Schleser konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die zahlreichen Schweißgeräte und Schweißroboter und die damit hergestellten Produkte in Augenschein nehmen. Das Labor und die angrenzende Zentralwerkstatt bieten den Studierenden eine sehr praxisnahe Ausbildung. Darüber hinaus kooperieren sie eng mit Industriepartnern.

Prof. Dr. Thomas Esch zeigte seine Verbrennungsmotorenprüfstände, die unter anderem der Forschung an alternativen Kraftstoffen dienen. Einen ähnlichen Schwerpunkt verfolgt auch das Projekt ANFAHRT, in dem er gemeinsam unter anderem mit Prof. Dr. Günter Feyerl alternative Nutzfahrzeugsantriebe für Lastwagen und Busse entwickelt. Die Hochschule verfügt außerdem über ein Strömungslabor: Einen der Windkanäle konnten die Interessierten des Ford-Forschungszentrums betrachten. Wir leben hier von der Praxis unsere Studierenden können die Theorie direkt praktisch umsetzen, betonte Prof. Dr. Frank Janser. In den Windkanälen können Strömungsvisualisierungen und Forschungen zur Optimierung von Fahrzeugen und Flugzeugen vorgenommen werden.

Das breite Spektrum der Forschungsaktivitäten wurde mit einem Besuch des Mobile Media and Communication Lab, kurz m2c-lab, abgerundet. Hier entwickelt Prof. Dr. Thomas Ritz mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Lösungen im Bereich mobiler Informationslogistik. Unter anderem werden innovative, benutzerfreundliche, mobile Applikationen, beispielsweise zur Internetnutzung während der Autofahrt, programmiert. Der Rundgang endete für die Besucherinnen und Besucher des Ford Forschungszentrums im Labor für Hoch- und Höchstfrequenztechnik bei Prof. Dr. Holger Heuermann, der sich unter anderem mit innovativen Plasmatechniken beschäftigt.
Durch die Labor- und Institutsbesichtigungen konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ford Forschungszentrums Aachen, unter anderem aus Tätigkeitsfeldern wie der Forschung, Marketing oder dem Einkauf, die FH Aachen und ihre Forschungsaktivitäten kennenlernen: ein guter Einblick, wie an der Hochschule wissenschaftlich gearbeitet und gelehrt wird. Weitere Informationen:http://www.fh-aachen.de/topnavi/presse/pressemitteilungen/
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