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Rekordjahr: Helmholtz-Schülerlabore hatten 2014 so viele Besucher wie nie zuvor

09.02.2015 - (idw) Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Die Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft sind gefragter denn je: Rund 80.000 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr in den deutschlandweit 30 Laboren experimentiert. Dazu kamen über 2500 Lehrkräfte, die das breite Angebot fachlicher Fortbildungen genutzt haben. Die Besuchszahlen unserer Schülerlabore belegen eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an weiterführenden Lehrangeboten zu naturwissenschaftlichen Fächern in Deutschland ist, sagt Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Vielen Schulen fehle eine eigene technische und personelle Ausstattung, um die Schüler selbstständig Experimente durchführen zu lassen und ihnen so ein anschauliches Bild von wissenschaftlichem Arbeiten zu vermitteln. Die mittlerweile rund 30 Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft sind jeweils einem Helmholtz-Zentrum oder einer Universität angegliedert. Sie bieten ein- bis mehrtägige Kurse zu Forschungsthemen der entsprechenden Einrichtung an.

Ihr Angebot ist so vielfältig wie die Labore selbst. Die ganze Bandbreite der naturwissenschaftlichen Themen lässt sich in ihnen durch eigenes Experimentieren erleben: vom Klima über Magnetismus oder Energie bis hin zur Molekularbiologie. Sogar eine nachgestellte Marsmission oder das Messen kosmischer Teilchen sind Teil des Programms. Die Schülerlabore leisten wie das Haus der kleinen Forscher einen bedeutenden Beitrag zur Nachwuchssicherung, indem sie die Schülerinnen und Schüler für Wissenschaft und Forschung faszinieren, sagt Mlynek weiter. Die Entscheidung für ein Studienfach fällt schließlich meist während der Schulzeit, und daher ist es wichtig, in dieser Zeit das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und zu fördern.

Die Kurse der Schülerlabore decken alle Altersgruppen von der Grundschule bis zum Abitur ab. Einige Labore richten sich darüber hinaus an Kita-Kinder und Studierende. Für besonders interessierte Schüler bieten manche Labore eigene Projekte an, die von den Nachwuchswissenschaftlern selbstständig über einen längeren Zeitraum bearbeitet werden können. Im vergangenen Jahr haben die Schülerlabore zudem insgesamt 160 Fortbildungstage für Lehrkräfte zu unterschiedlichen naturwissenschaftlich-didaktischen Themen organisiert.
Viele der Schülerlabore wurden mithilfe einer Anschubfinanzierung aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft aufgebaut. Eine Übersicht über die Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft finden Sie unter http://www.helmholtz.de/schuelerlabore.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,99 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

http://www.helmholtz.de
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